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Fr, 25.05.2012
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pte20070119023 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Österreicher leitet Deutsche-Telekom-Diät
T-Mobile Austria-Chef Pölzl wird Sonderbeauftragter für Effizienzprogramm
Georg Pölzl sagt T-Mobile Austria adé (Foto: fotodienst.at)
Georg Pölzl sagt T-Mobile Austria adé (Foto: fotodienst.at)

Wien/Bonn (pte023/19.01.2007/12:16) - T-Mobile Austria http://www.t-mobile.at hat heute, Freitag, die Gerüchte der vergangenen Tage bestätigt: Georg Pölzl, Chef des zweitgrößten österreichischen Mobilfunkbetreibers, wechselt zur Konzernmutter Deutsche Telekom nach Bonn. Pölzl soll als Sonderbeauftragter des Vorstandes das konzernweite Effizienzprogramm leiten. Bis 2010 will die Deutsche Telekom dadurch rund fünf Mrd. Euro einsparen. "Das Sparprogramm ist sehr wichtig für die Gewinnlage des Konzerns in den kommenden Jahren", erklärt Merck-Finck-Analyst Theo Kitz gegenüber pressetext. Deshalb müsse das Programm schnell umgesetzt werden. "Es macht also durchaus Sinn, wenn man jemanden dafür verantwortlich macht", so der Analyst. Allerdings werde Pölzl im Falle eines Misserfolgs auch den Kopf hinhalten müssen.

Pölzl selbst sieht sich zwar nicht als Einzelkämpfer. Er leitet allerdings alle Programme, die sich mit der Effizienz im Konzern beschäftigen. Wie wichtig der Deutschen Telekom das Sparprogramm ist, zeigt die Einrichtung des Postens eines Sonderbeauftragten, den es in dieser Form vorher nicht gegeben hat. "Von der Umsetzung her erwarten uns keine leichten Themen", so Pölzl vor Journalisten in Wien. Sein Vertrag bei der Deutschen Telekom läuft bis Ende 2010. "Ich freue mich, Georg Pölzl in dieser wichtigen Funktion in Deutschland zu haben. Unser Ziel ist die Verbesserung der Service-Kultur in Deutschland", kommentierte Telekom-Chef René Obermann.

Pölzl wird Ende Februar oder Anfang März als Geschäftsführer von T-Mobile Austria zurücktreten. Designierter Nachfolger ist Robert Chvatal, der derzeit die Geschicke von T-Mobile in der Slowakei leitet. Pölzl hinterlässt dem gebürtigen Tschechen ein Unternehmen, das unter seiner Führung seine Kundenzahl in den vergangenen neun Jahren auf 3,1 Mio. mehr als verzehnfacht hat. Der Umsatz kletterte von 327 Mio. Euro auf über eine Mrd. Euro. "Wir sind extrem schlank aufgestellt, aber Österreich ist auch einer der härtesten Mobilfunkmärkte", so Pölzl, der "mit einem lachenden und einem weinenden Auge" geht. Eines der Highlights der vergangenen Jahre ist für Pölzl die Übernahme und Integration des einstigen Mitbewerbers Telering (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050810016 ).

Auf dem heiß umkämpften österreichischen Mobilfunkmarkt sieht Pölzl auch in Zukunft sinkende Preise. Allein im vergangenen Jahr seien die Preise um zehn Prozent gesunken. Während der Infrastrukturwettbewerb mit vier Netzen ausreichend sei, gebe es bei den Angeboten noch Luft. "Die Markenvielfalt wird weiter zunehmen", sagt Pölzl. 2007 steht für den T-Mobile Austria-Chef außerdem im Zeichen der weiteren Festnetzsubstitution. "Ziel für 2007 ist es, die Mobilfunkminuten auf 80 Prozent zu steigern", so Pölzl. Derzeit werden zwei Drittel aller Telefonieminuten im Handynetz geführt. Während der Mobilfunkwettbewerb die Preise weiter drücken werde, bleibe das Festnetz teurer.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
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