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Sa, 11.02.2012
pte20070118011 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
iPod: Ende des Booms in Sicht
iPhone und Apple TV als neue Wachstumstreiber
Cupertino (pte011/18.01.2007/10:37) - Im Rahmen der weltweiten Berichterstattung um das neue iPhone hat Apple gestern, Mittwochabend, die Zahlen zum ersten Quartal bekannt gegeben. Bei den von Apple besonders hervorgehobenen iPod-Umsatzzuwächsen von 2,9 Mrd. auf 3,4 Mrd. Dollar sieht Erste-Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle im Gespräch mit pressetext jedoch ein wesentliches Manko. "Das obere Ende ist schön langsam erreicht. Sehr großes Wachstum ist nicht mehr zu erwarten." Die Einführung von iPhone und Apple TV komme daher zur richtigen Zeit, um für weitere Wachstumsraten zu sorgen. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2006/07 um 50 Prozent mehr iPods verkauft als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. http://www.apple.com/pr/library/2007/01/17results.html Umsatzbringer waren neben dem iPod auch Notebooks von Apple. 969.000 der insgesamt 1,6 Mio. ausgelieferten Rechner waren Notebooks. Der Umsatz durch MacBook und Co. stieg damit deutlich von 812 Mio. auf 1,4 Mrd. Dollar. "Generell ist das Marktwachstum bei Notebooks höher als bei Desktops. Vor allem junge User finden über den Umweg iPod zu MacBooks", erklärt Stöferle. Die einfache und benutzerfreundliche Bedienung des iPods würde auch den Wechsel zu Apple-Notebooks mit sich ziehen. Diese Entwicklung in der zahlungskräftigen jungen Käuferschicht könne sich auch langfristig auf die Umsätze bei MacBooks auswirken. Der Umsatz mit Desktops erhöhte sich auf 955 Mio. Dollar (2006: 912 Mio. Dollar), die ausgelieferte Stückzahl war mit 637 Mio. leicht rückläufig. Die Euphorie um das angekündigte Apple-Mobiltelefon kann Stöferle nicht ganz nachvollziehen. Ähnliche Produkte gebe es bereits und bis zur Markteinführung in Europa, Ende 2007, würden Konkurrenten wie Nokia nicht schlafen. Wie auch beim iPod sei es eher der Kultstatus der Marke Apple, welcher die Verkäufe antreibt, so Stöferle. Kann Apple mit seinem iPhone tatsächlich ein Prozent des weltweiten Handymarktes für sich gewinnen, wäre dies jedoch eine beachtliche Leistung. Der Umsatz des Unternehmens stieg im ersten Quartal auf 7,1 Mrd. Dollar (erstes Quartal 2006: 5,7 Mrd. Dollar). Das Nettoergebnis lag bei einer Mrd. Dollar (565 Mio. Dollar), oder 1,14 Dollar je Aktie (65 Cents je Aktie). Für das laufende zweite Quartal rechnet Apple mit einem Ergebnis je Aktie von 54 bis 56 Cent, der Umsatz soll zwischen 4,8 bis 4,9 Mrd. Dollar liegen. "Die Zahlen waren sensationell, man lag wieder über den Erwartungen. Der Kursrückgang gestern kann nur eine kleine Nuance gewesen sein", so Stöferle. Ein möglicher Grund könnten die Margen gewesen sein, die bei 50 Prozent statt der angekündigten 51,4 Prozent lagen. Die Aktie schloss gestern, Mittwoch, in den USA mit minus 2,21 Prozent bei 94,95 Dollar. Die Prognose für das laufende zweite Quartal schätzt Stöferle als eher konservativ ein. Während Apple von einem Umsatz zwischen 4,8 Mrd. und 4,9 Mrd. Dollar ausgeht, rechneten Analysten bisher mit 5,2 Mrd. Dollar. Das Ergebnis je Aktie wird auf 60 Cent eingestuft, Apple spricht von 54 bis 56 Cent. (Ende)
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