VORSCHAU

PRESSETERMINE

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
24.05.2012 08:15 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
24.05.2012 08:05 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
23.05.2012 20:45 Telekom Austria AG


WETTER
Graz: heiter
27°
Innsbruck: Gewitter
24°
Linz: Gewitter
23°
Wien: Gewitter
23°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Fr, 25.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20070115032 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
EU: Killerspiele nur noch mit Ausweis
Händlern droht Bestrafung
(c) Xbox
(c) Xbox

Brüssel (pte032/15.01.2007/13:54) - Nach dem Vorstoß der CSU in Bayern, den Verkauf von Killerspielen ganz zu verbieten, plant die EU-Kommission nun zumindest strengere Kontrollen beim Verkauf von Gewalt verherrlichenden Videospielen an Minderjährige unter 16. EU-Kommissar für Justiz, Franco Frattini, wolle hierfür Ausweiskontrollen beim Kauf von Videospielen einführen. Händler, die Personen beim Kauf von Gewaltspielen nicht kontrollieren, sollen bestraft werden, sagt er gegenüber Reuters. Frattini beabsichtige außerdem eine EU-weite Harmonisierung des Strafausmaßes für Händler.

Hingegen soll es den Mitgliedstaaten überlassen bleiben, welche Videospiele als Gewalt verherrlichend eingestuft werden. Die entsprechende Gesetzesvorlage wolle Frattini bis Ende März vorlegen. Er sei zuversichtlich den Entwurf durchzubringen, da bereits acht Staaten, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Spanien und Ungarn, den Vorschlag unterstützen. Losgetreten wurde die Initiative nach dem Vorfall im deutschen Emsdetten, wo im November vergangenen Jahres ein Schüler Amok lief, elf seiner Mitschüler verletzt und sich selbst umgebracht hatte.

Die Debatte um Killerspiele hat die bayerische Landesregierung dazu veranlasst, das Jugendschutzgesetz zu verschärfen. Sie plant nun das generelle Verkaufsverbot von solchen Spielen. Heftige Kritik an diesem Vorhaben übt der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.) http://www.game-bundesverband.de . "Wer solch ein Verbot fordert greift meiner Ansicht nach zudem massiv in das Recht der Erwachsenen auf Kultur ein", sagt Stephan Reichart, Geschäftsführer von G.A.M.E.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising