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Sa, 11.02.2012
pte20070110032 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
Panasonic stampft weltgrößtes Plasma-Werk aus dem Boden
Zukunft der elf europäischen Standorte gesichert
Osaka (pte032/10.01.2007/13:50) - Der japanische Elektronikkonzern Matsushita http://panasonic.net , besser bekannt unter dem Markennamen Panasonic, geht bei Plasma-Fernsehern in die Offensive. Mit dem Bau des nach eigenen Angaben weltgrößten Werks für Plasma Display Panels will das Unternehmen die Marktführerschaft im Bereich großformatiger Flachbild-Fernseher erobern, heißt es heute, Mittwoch, in einer entsprechenden Aussendung. Insgesamt lässt sich Panasonic das Riesenwerk rund 1,8 Mrd. Euro kosten. Der Startschuss soll im November dieses Jahres fallen. Mit dem Beginn der Produktion wird für Mai 2009 gerechnet. Nach der Fertigstellung der mittlerweile fünften Plasma-Produktionsstätte sollen dort monatlich bis zu eine Mio. Flachbildfernseher hergestellt werden können. Zum Vergleich: Mit dem Produktionsanlauf seines vierten Plasma-Werks Mitte dieses Jahres klettert der monatliche Ausstoß auf 630.000 Plasma-Geräte. Mit der milliardenschweren Investition reagiert Panasonic auf die steigende Nachfrage nach großformatigen Flachbild-Fernsehern. Bis 2010 rechnet der Konzern weltweit allein mit 30 Mio. verkauften Plasma-Geräten. Vor allem in China und Ländern wie Russland oder Brasilien sagt Panasonic ein kräftiges Ansteigen der Nachfrage voraus. Eine negative Auswirkung der Fabrikerrichtung in Japan auf Werke in Europa, wie das in der Tschechischen Republik, sieht Panasonic dagegen nicht. Diese würden durch die Erweiterung der Kapazitäten in Japan eher profitieren, heißt es bei Panasonic Europe auf Anfrage von pressetext. Panasonic hatte im Sommer 2006 seine Fabriken außerhalb Japans hinsichtlich ihrer Performance auf den Prüfstand gestellt (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060816020 ). Für die europäischen Standorte gibt es nun gute Nachrichten: "Der Prozess der Umstrukturierung, in den auch die Überprüfung der Standorte eingeschlossen ist, ist zunächst abgeschlossen. Die bestehenden elf europäischen Produktionsstätten bleiben nach diesem Umstrukturierungsprozess erhalten", teilte Panasonic gegenüber pressetext mit. (Ende)
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