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Fr, 25.05.2012
pte20070110004 Medien/Kommunikation, Produkte/Innovationen
Echtzeit-Billboard revolutioniert Außenwerbung
Digitales Display mit Papier-Optik in weltweitem Testbetrieb
Mevasseret Zion / Wien (pte004/10.01.2007/06:15) - In Tokio, Ljubljana, Cannes und in London wird derzeit eine neue Generation von Billboardflächen getestet, die das Potenzial haben, die Außenwerbung zu revolutionieren. Die vom israelischen Unternehmen Magink http://www.magink.com entwickelte Technologie rühmt sich damit, im Vergleich zu den unrentablen LED-Billboards kostensparend, umweltschonend und unaufdringlich zu sein. "Wir glauben, dass die Außenwerbung dank dieser Technologie ihre Anteile am Werbemarkt erweitern kann", sagt Ruth Poliakine, Sprecherin von Magink, im Gespräch mit pressetext. Die elektronische Fläche absorbiert Licht, das für den Aufbau des Bildes verwendet wird. Die Unaufdringlichkeit rühre daher, dass die Fläche wie Papier aussehe, erklärt Poliakine. Nachts muss die Werbefläche allerdings mit Scheinwerfern beleuchtet werden. Ein Vorteil für die Werbekunden ergebe sich außerdem aus der Möglichkeit die Werbebotschaft nahezu in Echtzeit zu ändern. "Das ist etwa für Airlines interessant, die noch Resttickets verkaufen wollen. Die Anzeige kann innerhalb weniger Sekunden hochgeladen werden", betont Poliakine. Die großen Player der Werbebranche halten Maginks Technologie für vielversprechend. Clearchannel wird in London demnächst zehn solcher Flächen aufstellen und in den USA hat Magink einen Vertrag mit dem Werbeunternehmen Lamar ausgehandelt. "In Deutschland befinden wir uns in Gesprächen mit einigen Medienunternehmen", so Poliakine. Allerdings ist die Technologie noch nicht ausgereift. Hans-Jörg Hosp, Technik-Direktor beim österreichischen Marktführer für Außenwerbung Gewista http://www.gewista.at , sieht noch einige Schwächen, die einem kurz- bis mittelfristigen Einsatz im Wege stehen. So seien die Kosten etwa so hoch wie bei LED-Bildflächen. Die an sich energiesparenden Flächen müssten vor allem in wärmeren Gegenden gekühlt werden. Außerdem lasse die Bildqualität noch zu wünschen übrig, begründet Hosp seine derzeitigen Vorbehalte gegenüber einem Einsatz von Magink. "Ich bin aber sicher, dass sich die Technologie noch verbessern wird. Auf jeden Fall hat Magink ein unheimliches Potenzial. Das Technologieprinzip ist sehr interessant", sagt Hosp im pressetext-Interview. Er könne sich vorstellen, dass die neue Generation digitaler Billboards in ein oder zwei Jahren ihre Schwächen beseitigt haben könnte. Gewista-Gesellschafter JC Decaux, weltweit zweitgrößter Außenwerber, testet die Technologie derzeit in Cannes, wo sie bei den Filmfestspielen im Mai vergangenen Jahres präsentiert wurde. Der japanische Konzern Fujitsu arbeitet an der Entwicklung einer ähnlichen Technologie. (Ende)
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