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pte20070109039 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
IMB-Übernahme: BA-CA expandiert in Russland und Baltikum
HVB-Anteil an BA-CA geht an italienischen UniCredit

Wien (pte039/09.01.2007/16:55) - Wie die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) http://www.ba-ca.at heute, Dienstag, mitteilte, steht die Übernahme der russischen International Moscow Bank (IMB) http://www.imb.ru/en kurz vor dem Abschluss. Der "Noch-Eigentümer" der BA-CA, die deutsche HypoVereinsbank (HVB) http://www.hypovereinsbank.de machte deutlich, dass mit der heutigen Feststellung des Vorstandes der HVB, den Anfechtungsklagen der Kleinaktionäre der Transaktion nicht widersprochen wird. Somit konnte die letzte gruppeninterne Bedingung für das Closing erfüllt werden. Heute entschied der HVB-Vorstand auch die Übertragung der Niederlassungen in Estland, Lettland und Litauen. Wie bereits angekündigt, wurde auch die Übertragung der HVB-Anteile an der BA-CA an den italienischen UniCredit http://www.unicredit.it verabschiedet.

Im Zuge der Transaktion der IMB verkauft die HVB ihre Beteiligung von 70,26 Prozent an der IMB zuzüglich der Optionen auf weitere 4,81 Prozent an der IMB zu einem Kaufpreis von insgesamt 1.015 Mio. Euro in bar an die BA-CA. Diese Übernahme muss vor dem Hintergrund einer erst vor wenigen Tagen von der BA-CA durchgeführten Anteilsaneignung in Höhe von 19,77 Prozent der VTB Bank France an der IMB gesehen werden. Nach Abschluss beider Transaktionen verfügt die BA-CA dann über eine 90,03-prozentige Gesamtmenge am Aktienkapital der IMB. "Mit dem IMB-Kauf übernehmen wir nicht nur unsere mittel- und osteuropäische Verantwortung im Rahmen der UniCredit Group, sondern bauen auch unsere Aktivitäten im russischen Privatkundenbereich verstärkt aus", erläutert Peter N. Thier, Pressesprecher der BA-CA AG Österreich, im Gespräch mit pressetext. Thier weist in diesem Kontext darauf hin, dass Russland neben der Türkei als einer der zukünftig rentabelsten Räume zu bewerten ist. Mit einer Bilanzsumme von 7,7 Mrd. US-Dollar (per September 2006) nimmt die IMB derzeit Platz neun unter den russischen Banken ein.

Das Engagement der BA-CA bezieht sich neben Russland jedoch auch auf die baltischen Staaten. Daher wird die HVB ihre 100-prozentige Beteiligung an der HVB Bank Latvia an die BA-CA zum Kaufpreis von 35 Mio. Euro in bar zuzüglich der im August 2006 von der HVB gekennzeichneten Kapitalerhöhung der HVB Bank Latvia von rund 40 Mio. Euro veräußern. Die Aktiva und Passiva der bestehenden Filialen der HVB in Estland und Litauen werden an die HVB Bank Latvia zum Preis von einer bzw. neun Mio. Euro (zuzüglich der Differenz zwischen dem Buchwert der übertragenen Vermögenswerte und der übernommenen Verbindlichkeiten) verkauft. "In diesen drei baltischen Ländern sind wir momentan zwar noch klein, dennoch eruieren wir die dortige Marktlage, um darauf aufbauend neue Strategiekonzepte zu entwerfen", erläutert Thier.

Für die Transaktion der HVB-Anteile an der BA-CA zum UniCredit wird die HVB ihren Anteil in Höhe von 77,53 Prozent gegen Zahlung von 109,81 Euro je Aktie, was einem Kaufpreis von rund 12,5 Mrd. Euro entspricht, abtreten. Bislang hielt der UniCredit nur 17,45 Prozent an der BA-CA, so dass ersterer nach Abschluss der Verträge rund 95 Prozent an der BA-CA besitzen wird (fünf Prozent Streubesitz entsprechen rund 7,5 Mio. Euro). Am 25. Oktober 2006 legte die HVB die Verträge zur Übernahme der BA-CA an den UniCredit, der Töchter IMB und HVB Bank Latvia an die BA-CA sowie der Aktiva und Passiva der HVB Filialen in Estland und Litauen an die HVB Bank Latvia vor. Eine Zustimmung der Hauptversammlung erfolgte mit 99,4 Prozent.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43 1 811 40 305
E-Mail:
pressetext.austria
   
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