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Fr, 25.05.2012
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pte20070108022 Computer/Telekommunikation, Handel/Dienstleistungen
Mobilfunkpreise purzeln auch 2007
Marktsättigung heizt Preiskampf an
(Foto: fotodienst.at)
(Foto: fotodienst.at)

Wiesbaden (pte022/08.01.2007/13:31) - Die Preise für die Mobiltelefonie haben im vergangenen Jahr kräftig nachgegeben und sind im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent gesunken. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes http://www.destatis.de hervor, die heute, Montag, veröffentlicht wurden. Das Ende der Fahnenstange beim Preisverfall ist damit aber wohl noch nicht erreicht. "Der deutsche Mobilfunkmarkt ist gesättigt", erklärt Merck-Finck-Analyst Theo Kitz im pressetext-Gespräch. Der Preisverfall werde auch 2007 anhalten, prognostiziert der Analyst.

Zusätzlich zu dem harten Preiskampf stehen auch die Roaming-Gebühren sowie die Terminierungsentgelte unter Druck. Deshalb könnten die Mobilfunkpreise im kommenden Jahr zumindest im hohen einstelligen Bereich schrumpfen, meint Kitz. Dabei sieht der Analyst aber wenig Raum für neue Billiganbieter. "Der deutsche Markt ist für einen Neueinsteiger nicht attraktiv", so Kitz gegenüber pressetext. Auch die Margen bei den Resellern würden weiter sinken.

Weit geringer als im Mobilfunkbereich sanken dagegen die Preise für Festnetztelefonie sowie Internetnutzung. Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz lag 2006 nur um 0,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Ortsgespräche verteuerten sich gar um 0,2 Prozent. Die Preise für die Internetnutzung fielen in den vergangenen zwölf Monaten um 5,3 Prozent. Insgesamt gab der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2006 um drei Prozent nach.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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