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Fr, 25.05.2012
pte20061222019 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Sony BMG bereinigt Kopierschutz-Streit
4,25 Mio. Dollar als Schadensersatz
New York (pte019/22.12.2006/11:49) - Der Musikriese Sony BMG http://www.sonybmg.com hat im Streit um seinen illegalen Kopierschutz eine weitere Einigung erzielt. Der Konzern wird insgesamt 4,25 Mio. Dollar Schadensersatz an 39 Staaten ausbezahlen. Außerdem stimmte Sony BMG zu, jenen Konsumenten Geld zurückzuerstatten, deren Computer während der Deinstallierung der Anti-Piraterie-Software Schaden genommen hatten. Bereits im Mai dieses Jahres war die Plattenfirma einen Schritt auf die Kunden zugegangen und hatte als Entschädigung gratis Downloads angeboten (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060523018 ). Nun kann jeder Betroffene bis zu 175 Dollar als Schadensersatz von Sony einfordern. Dazu wurde eine eigene Webseite eingerichtet, auf der auch alle Details zur gerichtlichen Einigung nachzulesen sind. Sony BMG hat sich zudem verpflichtet, künftig keinerlei CDs zu vertreiben, die Kopierschutz-Software enthalten, die sich schwer auf dem Computer finden lässt bzw. bei der Deinstallierung Probleme macht. Am vergangenen Dienstag hatte der Musikkonzern bereits eine separate Einigung mit den US-Staaten Kalifornien und Texas erzielt. Dabei verpflichtete sich Sony BMG Strafzahlungen in Höhe von 1,5 Mio. Dollar zu leisten. Die Diskussion um die DRM-Software des Plattenlabels hatte bereits im Herbst 2005 begonnen. Damals entdeckte ein Programmierer, dass eine CD von Sony BMG der Grund dafür war, keine Musikdateien mehr auf dem Computer kopieren zu können. Zusätzlich bewirkte die Software eine Rootkit-Sicherheitsücke, die Hackern den Zugriff auf den jeweils betroffenen Rechner erleichterte. (Ende)
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