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Mo, 13.02.2012
pte20061216011 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Industriespionage - Software deaktiviert Handykamera
Systemlösung schaltet Applikationen in Firmenumgebung automatisch aus
New York (pte011/16.12.2006/13:45) - Das US-Unternehmen mFormation http://www.mformation.com , Anbieter von Managementsoftware für mobile Endgeräte, bietet mit seiner Systemlösung Service Manager Suite ein wirksames Mittel gegen Industriespionage. Die Softeware wird auf den Handys installiert. Über Funk lassen sich dann die in den Mobiltelefonen verbauten Kameras deaktivieren, berichtet The Inquirer. Damit soll das große von Handykameras ausgehende Gefahrenpotenzial, unternehmensinterne Daten oder Forschungsergebnisse zu stehlen, eliminiert werden. Mit einer automatischen Deaktivierung der Fotokamera könnten sich viele Unternehmen erheblichen Sicherheitsaufwand ersparen. Mitarbeiter mit Fotohandys müssten diese nicht länger beim Betreten des Firmengebäudes abgeben. Das System lokalisiert die Mobiltelefone automatisch und deaktiviert die unerwünschte Funktion mit einer OTA(Over The Air)-Nachricht. Das mFormation-System könne im Prinzip allerdings jede Applikation steuern, die auf dem Mobiltelefon läuft. Das betrifft neben der Kamerafunktion auch Bluetooth, MMS sowie Datenapplikationen und andere Funktionen. Neben der Abschaltung könnten spezielle Dienste jedoch auch automatisch aktiviert werden. Betritt der Mitarbeiter das Firmengebäude, so schaltet das Gerät beispielsweise von Mobilfunk auf eine WLAN-Verbindung um. Alle Telefonate werden ab diesem Zeitpunkt über VoIP geführt. Die Software dringt tief in das System des Mobiltelefons vor und kann zudem bestimmte Inhalte blockieren. So könnte das Herunterladen von Computerspielen im Firmennetzwerk unterbunden werden. Den Angestellten könnte es damit sogar unmöglich gemacht werden, sich über die aktuellen Sportergebnisse zu informieren. Nach Verlassen des Arbeitsplatzes steht das Telefon jedoch wieder im vollen Funktionsumfang zur Verfügung. (Ende)
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