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pte20061213005 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Indienfonds: Renditen über 350 Prozent ködern Anleger
Wirtschaftsboom und Qualifikation brechen alle Rekorde

Hannover/Hamburg (pte005/13.12.2006/07:00) - Indische Aktienfonds erleben einen ungebrochenen Boom bei deutschen Anlegern. Zu diesem Ergebnis kommt die Fondsbörse Deutschland (FBD) http://www.fondsboersedeutschland.de . Ebenfalls werden Fondsprodukte beliebter, die auf Beteiligungen in den so genannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China basieren. "Breite Anlegerschichten vor allem im Bereich der offenen, klassisch gemanagten, privaten Aktienfonds finden China und den gesamten asiatischen Markt zwar nach wie vor interessant, jedoch sucht man in Indien zunehmend das Neue", erklärt Hans Heinrich Peters, Vorstandsmitglied der FBD, im Gespräch mit pressetext.

Indische Fonds- und Wertpapierentwicklungen mit mehr als 30 Prozent belegen diesen Trend innerhalb des zurückliegenden Jahres allein am Handelsplatz Hamburg: Im Fünfjahres-Vergleich konnten somit beachtliche Renditen von über 350 Prozent erreicht werden. Einer der jüngsten Vertreter dieser Anlageklasse ist der auf den Namen lautende Fonds Franklin India A (ISIN LU0231205187). Der seit gut einem Jahr aufgelegte Fonds konnte nur innerhalb eines Jahres rund 34 Prozent Plus erwirtschaften, während der HSBC GIF Indian Equity (ISIN LU0066902890) bereits eine zehnjährige, kontinuierliche Gewinnsteigerung vorweist. Er legte innerhalb eines Jahres um 39 Prozent und innerhalb von drei Jahren um 372 Prozent zu.

Rund 15 Indienfonds, unter anderem Produkte von DWS, JPMorgan, Pictet und Fidelity lassen sich über die Handelsplattform ohne Ausgabeaufschlag in Hamburg zeichnen. Vor allem vor dem Hintergrund der überproportional günstigen Rahmenbedingungen scheint das Zeichnen von Indienfonds lukrativ: "Das Volkswagen-Kooperationsabkommen ist zu sehen als eines der vielen guten Vorzeichen, die diese Region in ihrem Boom bestätigen", meint Peters. Der Experte führt diese Entwicklung auf das begünstigend wirkende Angebot an jungen, gut ausgebildeten Arbeitskräften, einen starken Dienstleistungssektor sowie niedrige Lohnkosten zurück. Hinzu komme die zahlungskräftige Mittelschicht, die bereits jetzt 200 bis 250 Mio. Einwohner umfasst.

Wirtschaftlich attraktiv macht das Land für Fondsanleger vor allem die ungebrochen starke Wirtschaftsexpansion. Bezeichnend dafür ist, dass pro Monat drei bis fünf Mio. neue Handys zugelassen und verkauft werden. Die hohe Rechtssicherheit sowie die weit verbreiteten Englischkenntnisse in Indien stellen einen zusätzlichen Anreiz für potenzielle (Privat-)Anleger dar. Eine gezielte Förderung der High-Tech-, Informations- und Biotechnologiebereiche durch staatliche Wirtschaftsreformen tragen mit dazu bei, dass das indische Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren jeweils zwischen sechs und acht Prozent schwankte. Für den Blick in die Zukunft zeigt sich Peters nicht nur für den indischen Anlegermarkt optimistisch, verweist in diesem Zusammenhang auf das noch weiter wirtschaftlich wachsende Potenzial Chinas durch die Olympischen Spiele 2008 und die Weltausstellung 2010. "Der Erfolg der Mund-Propaganda wird sich daher nicht nur auf den indischen Markt beschränken, interessant bleiben nach wie vor auch die Emerging Markets", so Peters.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43 1 811 40 305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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