|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Marriott Hotel Zürich
25.05.2012 00:00 IV-Stelle des Kantons Waadt 25.05.2012 00:00 Medienzentrum Bundeshaus, Konferenzsaal 25.05.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
24.05.2012 08:15
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
24.05.2012 08:05
Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
23.05.2012 20:45
Telekom Austria AG
EUROPA NACHRICHTEN
MEDIEN
Fr, 25.05.2012
pte20061202001 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
Virtuelle Kontakte konkurrieren mit realen Freunden
"Internet kein vollständiger Ersatz für menschliche Beziehungen"
Kalifornien (pte001/02.12.2006/06:20) - Virtuelle Communities haben mittlerweile oft den gleichen Stellenwert wie reale soziale Kontakte. Eine US-Studie des Center for the Digital Future http://www.digitalcenter.org zeigt, dass 43 Prozent der Online-Netzwerk-Nutzer ihren Internetfreunden dieselbe Wichtigkeit beimessen, wie den realen. Im Durchschnitt hat jeder Webuser in diesem Jahr 4,6 virtuelle Freunde gefunden. Das Internet ist heute längst eine essenzielle Quelle für Unterhaltung, Information und Kommunikation, die von einer breiten Masse angezapft wird. Parallel zum Hype des Online-Universums entstehen aber auch neue Gefahren für das Sozialleben der Gesellschaft. "Man muss die Sache differenziert betrachten. Natürlich fühlen sich Menschen in der Anonymität des Internets schneller zu einer Gruppe zugehörig und auch der Umgang mit solchen virtuellen Freunden ist unkomplizierter", meint der Psychologe Martin Zobel im Gespräch mit pressetext. Wer keine Lust mehr hat zu kommunizieren, könne das Gespräch mit dem Computer einfach abschalten. Gefährlich werde es, wenn diese Online-Kontakte tatsächlich mit realen Freundschaften gleichgesetzt werden und sich der Internetnutzer zunehmend in die Internetgemeinschaften zurückziehe, so Zobel weiter. "Denn eine Online-Community ist kein vollständiger Ersatz für echte menschliche Beziehungen." Besonders in den vergangenen Jahren haben soziale Internetplattformen enorm an Zulauf gewonnen. Mit dem Aufkommen von Seiten wie MySpace oder Bebo erlebten und erleben Onlinegemeinschaften einen wahren Boom. Für viele Nutzer sind diese Communities bereits zu einem zweiten, parallelen Leben geworden. Laut Studie bemühen 40 Prozent der User das Internet, um mit diversen Menschen in Kontakt zu bleiben und 37,7 Prozent denken, dass sie dadurch sogar noch mehr mit Familie und Freunden kommunizieren als früher. "Virtuelle Bekannte können natürlich auch eine sinnvolle Ergänzung zu realen Kontakten sein. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass aus einer Internetfreundschaft eine reale Freundschaft wird", sagt Zobel gegenüber pressetext. Dennoch seien reale Treffen von Online-Freunden nicht die Regel. Häufig allein aus logisitischen Gründen. (Ende)
PRESSETEXT.TV
ETARGET
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|