|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00 Mozarthaus der Wirtschaft 13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
BUSINESS
So, 12.02.2012
pte20061128029 Bildung/Karriere, Unternehmen/Finanzen
Informatikstudium: Geringes Interesse schadet ITK-Wirtschaft
Trend kann in Österreich nicht bestätigt werden
Berlin/Wien (pte029/28.11.2006/13:13) - Der Mangel an IT-Experten könnte in wenigen Jahren bereits dramatisch zunehmen. Geht es nach einer Untersuchung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) http://www.bitkom.org , geht die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik im Jahr 2006 deutlich zurück. "Die Wirtschaft sucht händeringend nach gut ausgebildeten Informatikerinnen und Informatikern", so BITKOM-Präsident Willi Berchtold. Die Anfängerzahlen werden den Berechnungen zufolge um fünf bis zehn Prozent auf 27.000 Studienanfänger zurückgehen. Seit dem Boomjahr 2000 ist die Zahl der Studienanfänger sogar um 30 Prozent eingebrochen. Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der durchschnittlichen Abbrecherquote von 50 Prozent in wenigen Jahren nur rund 14.000 Informatikabsolventen der ITK-Branche pro Jahr zur Verfügung stehen werden. Der Bedarf werde vom BITKOM auf 20.000 Abgänger geschätzt. Mit ein Grund für die schlechten Zahlen dürfte der geringe Frauenanteil sein, der bei rund 17 Prozent liegt. Länder wie Frankreich, Spanien oder Italien kommen auf einen Frauenanteil von über 30 Prozent. Der Studie zufolge betrifft der Rückgang der Anfängerzahlen vor allem die Informatikfakultäten der Universitäten, weniger die Fachhochschulen. Rund die Hälfte der Nachwuchsinformatiker studiert inzwischen an Fachhochschulen. "Das zeigt das große Interesse der Abiturienten an einer praxisorientierten Hochschulausbildung", so Berchtold. Der BITKOM fordert daher, dass das Thema Fachkräftemangel bei der Umsetzung der "Hightech-Strategie" der Bundesregierung mit im Zentrum steht und beim IT-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. Dezember in Berlin entsprechend gewürdigt werden soll. Ein Trend, der in Österreich derzeit nicht zu erkennen sei. "Zwar könnte bei uns der Frauenanteil auch besser sein, einen rückläufigen Trend der Studienanfänger kann man in Österreich nicht orten", so Werner F. Sommer, Pressesprecher der Technischen Universität (TU) Wien http://www.tuwien.ac.at , im Gespräch mit pressetext. Studienabgänger bräuchten sich auch keine Sorgen um einen Arbeitsplatz machen, so Sommer, "denn die Nachfrage ist da". Auch habe die TU-Wien noch genügend Kapazitäten für zusätzliche Studienanfänger zur Verfügung. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|