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Fr, 10.02.2012
pte20061121030 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
"Nachfüll-Tintenpatronen für Fotodruck ungeeignet"
HP rechnet mit alternativen Herstellern ab
Wien (pte030/21.11.2006/13:54) - Alternative Hersteller von Tintenpatronen und Nachfülltinte sind den marktführenden Geräteerzeugern schon länger ein Dorn im Auge. Mit einer in Auftrag gegebenen Studie des Testlabors Wilhelm Imaging Research (WIR) http://www.wilhelm-research.com rechnet HP nun erneut mit den billigeren Konkurrenzprodukten ab. So würden Fotos, die mit Original-HP-Patronen gedruckt sind, über 70 Jahre länger halten als Fotos, die mit Nachfüll-Tintenpatronen gedruckt wurden, so das Unternehmen heute, Dienstag, in einer Aussendung. HP kritisiert vor allem, dass potenzielle Käufer nicht ausreichend über die Haltbarkeit der Drucke in Kenntnis gesetzt werden. "Nachfüll-Tintenpatronen und Fotopapier anderer Hersteller werden üblicherweise mit der Werbeaussage angeboten, dass sie eine gleich gute Qualität wie die Originalprodukte bieten", so Henry Wilhelm, Präsident und Leiter der Forschungsabteilung von WIR. Dabei werde aber die Haltbarkeit der Bilder bewusst ausgeklammert, was Wilhelm zufolge einer Irreführung der Konsumenten gleichkomme. "Die Beständigkeit aller getesteten Nachfüll-Patronen ist so schlecht, dass sie für den Consumer-Fotodruck ungeeignet sind", so das Urteil des Forschungsinstituts. Laut WIR wurden nachgefüllte Tintenpatronen von mehreren führenden europäischen Herstellern getestet und mit den HP-Originalen verglichen. Dabei setzte das Labor auf einen beschleunigten Alterungsprozess, der unter standardisierten Licht- und Temperaturbedingungen feststellt, nach welcher Zeit ein merkliches Verblassen einsetzt. So erreichten die am längsten haltbaren Nachfüll-Tintenpatronen der Unternehmen WeCare http://www.wecare.nl und KMP http://www.kmp.com (HP-Serie 57 und 58) gerade einmal eine Haltbarkeit von weniger als zwei Jahren, während die HP-Originale es auf 73 Jahre brachten. Bei KMP, einem der negativ getesteten Hersteller, sieht man die Sache naturgemäß anders. "KMP setzt für die im eigenen Haus entwickelten Tinten Farbstoffe der weltweit besten Produzenten ein. Das ist mit ein Grund, warum unser Produkt von zahlreichen Zeitschriften im vergangenen Jahr zum Testsieger gekürt wurde", erklärt Ilona May, Leitung Marketing und Produktmanagement bei KMP, auf Anfrage von pressetext. Auch beim Stiftung Warentest habe man bei der Lichtbeständigkeit mit "gut" beziehungsweise "befriedigend" abgeschnitten. Beim Test der eigenen Produkte vertraut KMP auf ein ebenfalls als unabhängig ausgewiesenes US-Prüfinstitut. "Das von HP eingesetzte Testlabor ist uns nicht bekannt. Ansonsten überlassen wir es dem Markt unsere Produkte zu bewerten", so May abschließend. (Ende)
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