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So, 12.02.2012
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pte20061118004 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Web 2.0 mobil ist die nächste Generation des Internets
Staatliche Kontrollmechanismen tödlich für das Social Web

Waghäusel (pte004/18.11.2006/06:35) - Als nächster Schritt in der Evolution des Internets steht die Übertragung des Web 2.0 auf mobile Endgeräte an, so die Einschätzung von Torsten Schwarz, Autor und Geschäftsführer des Dienstleistungsverzeichnisses Marketing Börse http://www.marketing-boerse.de , im pressetext-Interview. Doch bis dahin gibt es eine Reihe von Problemen des Mitmach-Webs zu lösen. Fragen des Urheberrechts, Datenschutzes und Missbrauchs des Web 2.0 sind gesetzlich noch weitgehend ungeregelt. Dies ist auch aufgrund der Welt umspannenden Reichweite des Internets schwierig umzusetzen.

Gesetzliche Kontrollmechanismen, die jeden Eintrag in Chat, Forum oder Weblog kontrollieren, sind allerdings keine Lösung für diese Probleme, so die Ansicht von Schwarz. "Das würde den Tod aller Webportale bedeuten", betont er gegenüber pressetext. Die Sorgfaltspflicht kann von Betreibern der Portale aber nicht mehr eingehalten werden, wenn etwa wie im Fall von StudiVZ eine Mio. Mitglieder eingetragen sind. Dennoch glaubt Schwarz, dass die Selbstbereinigung die umsetzbarste Lösung sei. Dass sich selbst die Gesetzgeber uneinig sind, zeigen zwei Beispiele aus Österreich. So wurde der Betreiber einer Hotel-Website mit Gästebuch 2004 vom Landesgericht Feldkirch verurteilt, weil das Gästebuch rufschädigende Postings enthielt. In einem ähnlichen Fall im Sommer dieses Jahres hat das Oberlandesgericht Wien die Klage gegen einen anderen Forenbetreiber zurückgewiesen.

Viele Portale verfügen über so genannte Meldefunktionen, über die User Inhalte melden können, die problematisch sind. So etwa das Studentennetzwerkportal Unister http://www.unister.de oder die Videoplattform MyVideo http://www.myvideo.de . Wie oft urhebergeschütztes Material entfernt werden muss, konnte man bei MyVideo pressetext gegenüber nicht sagen. Wobei sich der Firmensitz von MyVideo in Rumänien befindet, was manchen Blogger zu der Vermutung verleitet, dass dies so sei, weil in Rumänien die Urheberrechte nicht so streng seien wie in Deutschland http://wirres.net/article/articleview/3634/1/6/ . "Das geht schon in eine gefährliche Richtung. Hier müssen Regierungen aufeinander zugehen und gemeinsame Urheberrechtsregelungen finden", meint Schwarz.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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