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pte20061118002 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
DRAM-Top 5: Qimonda wächst am schnellsten
Reißender Grafikchip-Absatz treibt Verkaufspreise nach oben
(Foto: qimonda.de)
(Foto: qimonda.de)

München/El Segundo (pte002/18.11.2006/06:20) - Der erst im Frühjahr von Infineon http://www.infineon.com abgespaltene Speicherchip-Spezialist Qimonda http://www.qimonda.de schlägt sich auf dem Weltmarkt überraschend gut und wächst derzeit schneller als die Konkurrenz. Im dritten Quartal konnte Qimonda mit Zuwächsen von 29 Prozent aufwarten und lag damit deutlich über dem Branchendurchschnitt, wie aus vorläufigen Berechnungen der Marktforscher von iSuppli hervorgeht. Darüber hinaus verbuchte das Unternehmen die höchsten Wachstumsraten unter den fünf größten DRAM-Herstellern und verteidigte damit seinen zweiten Rang.

In den vergangenen Monaten konnte Qimonda seinen Anteil am weltweiten DRAM-Markt von 16,2 auf 16,9 Prozent steigern. Beim Absatz übertraf das Unternehmen mit einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorquartal die Prognosen der Analysten deutlich. "Darüber hinaus hat es das Unternehmen geschafft, den durchschnittlichen Verkaufspreis um zehn Prozent zu steigern", betont iSuppli-Chefanalyst Nam Hyung Kim. Als Hauptgrund dafür hat Kim den reißenden Absatz bei den höherpreisigen Grafikchips ausgemacht.

Das einstige Infineon-Sorgenkind Qimonda hatte die Analysten Anfang der Woche für das abgelaufene Quartal mit einem Rekordumsatz von 1,23 Mrd. Euro und einem deutlichen Gewinnplus auf 156 Mio. Euro überrascht. Die wegen der hohen Volatilität von Infineon verschmähte ehemalige Speicherchip-Sparte hatte in den vergangenen Monaten sogar für eine Eindämmung der Verluste beim deutschen Chipriesen gesorgt (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=06111602 ). "Damit hat sich der verunglückte Qimonda-IPO im Nachhinein doch noch als Glücksfall erwiesen", kommentierte Commerzbank-Analyst Dennis Etzel im Gespräch mit pressetext.

In den kommenden Monaten muss sich Qimonda allerdings auf eine Verschärfung des Konkurrenzkampfes einstellen. Branchenprimus Samsung http://www.samsung.com will im kommenden Jahr seinen Marktanteil auf 35 bis 40 Prozent ausbauen. Beim DRAM-Absatz hat sich der südkoreanische Elektronikriese ein Plus von 90 Prozent auf die Fahnen geschrieben. Aufgrund der positiven Entwicklung auf dem DRAM-Markt hat iSuppli seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben und rechnet nun mit einem Umsatz von 33 Mrd. Dollar. Zuvor hatten die Analysten 31 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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