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Do, 24.05.2012
pts20061117012 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
CEE Technologie Index: Estland vor Slowenien und Tschechien
Investitionen in IKT fördern wirtschaftliche und soziale Entwicklung
Wien (pts012/17.11.2006/10:00) - Estland, Slowenien und Tschechien sind jene mittel- und osteuropäischen Staaten, die im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bereits westeuropäisches Niveau erreichen. Starken Aufholbedarf gibt es dagegen noch in den südosteuropäischen Ländern, der Ukraine und Polen. Das zeigt der von Roland Berger Strategy Consultants und der internationalen Anwaltskanzlei und Beratungsfirma Piepenbrock & Schuster erstellte CEE Technologie Index. Die Studie untersucht den Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf die makroökonomische Entwicklung der mittel- und osteuropäischen Staaten. Interessantes Detail: Der Liberalisierungsgrad und die regulativen Rahmenbedingungen im Festnetz- und Mobilfunkbereich stehen dabei in keinem Zusammenhang zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eines Landes. "Mit dem CEE Technologieindex können wir erstmals die Entwicklung von 15 mittel- und osteuropäischen Staaten in den Bereichen Telekommunikation, Internet und Fernsehen auf einen Blick darstellen. Die Skala reicht von eins (sehr niedrig) bis sechs (sehr hoch)", erklärt Dr. Julian Pötzl, Studienautor und Projektmanager bei Roland Berger Strategy Consultants. Estland liegt mit einem Wert von 4,94 an der Spitze, gefolgt von Slowenien (4,49) und Tschechien (4,19). Am schlechtesten schnitten Bosnien und Herzegowina (1,49), Rumänien (2,0) und Mazedonien (2,22) ab. Von den neuen EU-Staaten haben Polen (2,57), Lettland (2,88) und die Slowakei (2,89) noch einigen Aufholbedarf. Sie liegen damit etwa gleichauf mit Serbien (2,87), Kroatien (2,86) oder Bulgarien (2,80). Zum Vergleich: Österreich erreicht 5,12 von sechs möglichen Punkten, Deutschland 4,71. IKT zentraler Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung Technologisierung unterstützt soziale Entwicklung Marktliberalisierung kein Entwicklungstreiber "Unternehmen und Privatkunden investieren in jene Technologien, die ihnen nützlich erscheinen. Da spielt es kaum eine Rolle, ob es am Markt einen Anbieter gibt oder zehn", nennt Pötzl die Gründe. Als zentraler Technologietreiber hat sich aber der erfolgte oder kurz bevorstehende EU-Beitritt für die betroffenen Staaten erwiesen: "Der einfachere und schnellere Zugang zu neuen Technologien, ein breiteres Angebot, neue Anbieter und gezielte Förderungen in diesem Bereich haben die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangen Jahren deutlich vorangetrieben." Die Studie "CEE's way towards the Lisbon targets - ICT as driver for economic and social development" kann im Internet unter http://www.rolandberger.at kostenlos heruntergeladen werden. Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, zählt zu den weltweit führenden Strategieberatungen. Mit 32 Büros in 23 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. Mehr als 1.700 Mitarbeiter haben im Jahr 2005 einen Honorarumsatz von rund 550 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 130 Partnern. Weitere Informationen: Roland Berger Strategy Consultants (Ende)
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