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Do, 24.05.2012
pte20061108036 Computer/Telekommunikation, Umwelt/Energie
IBM auf dem Weg zum grünen Rechenzentrum
Steigender Stromverbrauch soll eingebremst werden
Zürich (pte036/08.11.2006/12:50) - Energie wird knapp und teuer. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind deshalb nicht nur wichtige ökologische, sondern auch ökonomische Themen. Dies ist auch die Einschätzung der Schweizer Rechenzentren sowie Experten vom Bundesamt für Energie, aus der Energiewirtschaft, der IT, dem Handel und des energieeffizienten Bauens. IBM Schweiz http://www.ibm.com/ch/ hatte sie im September 2006 zu einer Tagung eingeladen. Jetzt hat IBM die Ergebnisse vorgestellt. Der Report Swiss Innovation Outlook 2006 "Der Weg zum grünen Rechenzentrum" zeigt auf, dass auch bei den grossen Stromverbrauchern in der Schweiz Energiesparmassnahmen zu greifen beginnen. Verschiedene Stromgrossverbraucher, wie die expandierende Migros-Genossenschaft, verfolgen konsequent einen Weg der Energieeinsparung. Ihr Verbrauch an Energie ist zwar in absoluten Zahlen gestiegen, proportional zur Quadratmeter-Verkaufsfläche konnte der Konsum seit 1990 dennoch erheblich gesenkt werden. Die Migros kann daher eine stattliche Reduktion an Energiekosten verbuchen und trägt gleichzeitig zu einem geringeren Ausstoss von Kohlendioxid bei. Das Engagement von IBM für mehr Energieeffizienz erfolgt nicht aus purem Idealismus. Auch in der Schweiz steigt der Energie- und Stromverbrauch jedes Jahr. Erstmals hat die Schweiz im Jahr 2005 mehr Elektrizität verbraucht, als sie produzierte. Frühestens ab 2012, spätestens ab 2021, fehlen 20 bis 30 Prozent am prognostizierten Strombedarf, der nicht durch neue Kraftwerke und Stromimporte allein gedeckt werden kann. "Dessen sind sich auch unsere Kunden bewusst", weiss IBM-Mediensprecher Jochen Reinhardt. Der Anstoss zur Tagung sei denn auch massgeblich von Kunden ausgegangen, die nach Lösungen suchen ihren IT-Stromverbrauch in den Griff zu bekommen. Denn die Anforderungen an die EDV-Infrastruktur eines Unternehmens würden laufend steigen, bei höherem Stromverbrauch der neuen Server. Schon heute fallen von den jährlichen Ausgaben eines Rechenzentrums 25 bis 40 Prozent für Strom und Kühlung an. Hier sind nach Ansicht von IBM Schweiz umwelttechnische und wirtschaftliche Lösungen gefragt. Zu den Lösungsansätzen wie sie IBM vorantreibt, gehört neben Lösungen im Strom- und Kühlmanagement der Einsatz neuer energiesparender Prozessoren und Server sowie die Weiterverwendung der Abwärme, aber auch der Einsatz von Brennnstoffzellen in der Unterbruchsfreien Stromversorgung (USV). Die effiziente Bewirtschaftung von Energie ist eine Aufgabe und Herausforderung, der sich die grossen Konsumenten von Elektrizität nach Ansicht von IBM weltweit stellen müssen. IBM hat dazu zusammen mit einer Reihe weiterer renommierter IT-Unternehmen die internationale Organisation "The Green Grid" http://www.thegreengrid.org/ gegründet, die sich aktiv auf die Verbreitung energieeffizienter Massnahmen und die nachhaltige Energienutzung in Rechenzentren konzentriert. Dass es IBM mit übergeordneten Energiesparmassnahmen ernst ist, kann man daraus ableiten, dass unter den Mitgliedern von "The Green Grid" auch Konkurrenten wie Dell oder HP vertreten sind. Der Bericht "Der Weg zum grünen Rechenzentrum" kann bei IBM Schweiz bestellt werden. (Ende)
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