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pte20061025031 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
Kostenloses Microsoft-Tool stöbert Spyware auf
Windows Defender setzt auf aktive Mithilfe der User
Redmond (pte031/25.10.2006/12:00) - Microsoft http://www.microsoft.com hat die Fertigstellung seines Anti-Spyware-Tools Windows Defender bekanntgegeben. Damit setzt der Konzern seine Sicherheitsoffensive mit der Bereitstellung eines kostenlosen Programms fort. Defender kann zum Aufspüren und Entfernen von Spyware und anderen unerwünschten Programmen eingesetzt werden. Auch Pop-ups und andere Störfaktoren, die zulasten der PC-Leistung gehen, sollen mit dem Tool unterbunden werden können. Defender wird standardmäßig als Teil von Vista ausgeliefert werden, XP-Anwender können sich das Programm aber bereits jetzt in englischer Sprache unter http://www.microsoft.com/defender herunterladen. "Mit dem Windows Defender werden mehr als 50 Wege überwacht, über die Spyware und andere unerwünschte Software ins System eindringen können. Automatische Updates gewährleisten, dass Anwender auf dem neuesten Stand bleiben", erklärt Microsoft-Sicherheitssprecher Gerhard Göschl gegenüber pressetext. Das kostenlose Tool, das auch Bestandteil von Microsofts Komplettlösung OneCare http://www.windowsonecare.com ist, sieht Göschl als Zusatzkomponente zu Antiviren-Software und Firewall, da der Fokus bei den genannten anderen Schutzmaßnahmen nicht immer unbedingt auf dem Erkennen und Entfernen von Spyware liege. Befürchtungen, dass Microsofts Anti-Spyware-Tool Lösungen anderer Anbieter in die Quere kommen könnte, hegt der Sicherheitssprecher nicht: "Die Zusammenarbeit mit anderer Schutzsoftware funktioniert problemlos." Gleichzeitig müsse man sich auch im Klaren darüber sein, dass es keinen 100-prozentigen Schutz gäbe. Um noch schneller auf neue Schadprogramme reagieren zu können, setzt Microsoft neben der Mitarbeit von Sicherheitsexperten auch auf das wachsame Auge aller Defender-Anwender. So will man durch das entstehende Netzwerk erreichen, dass Benutzer nicht nur aktuelle Informationen über neue Bedrohungsszenarien erhalten, sondern auch selbst aktiv Warnungen an die Community weitergeben. Diese werden dann von den zuständigen Microsoft-Experten überprüft und für die Entwicklung von Schutzdefinitionen herangezogen. Kulant zeigt sich Microsoft dieses Mal beim angebotenen Service. Trotz des kostenloses Dienstes bietet das Unternehmen Kunden zwei gebührenfreie Support-Anrufe an. Als Manko gilt allerdings, dass der Dienst neben zukünftigen Vista-User nur für Windows-XP-Anwender verfügbar ist. (Ende)
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