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pte20060925037 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Zahlungsverhalten: Plastikgeld weiter im Vormarsch
Unbare Zahlungsarten als Kundenservice
Studienautor Univ.-Prof. Dr. Peter Schnedlitz (Foto: fotodienst.at)
Studienautor Univ.-Prof. Dr. Peter Schnedlitz (Foto: fotodienst.at)

Wien (pte037/25.09.2006/16:00) - Heute, Montag, veröffentlichte Europay Austria http://www.europay.at eine neue Studie über das Zahlungsverhalten im österreichischen Handel. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien http://www.wu-wien.ac.at durchgeführt. Das Neuartige an der Untersuchung ist der Ansatz: Von Interesse war, wie sich das Zahlungsverhalten aus der Sicht des Handels entwickelt. Die Ergebnisse zeigen eine immer häufigere Anwendung von unbaren Zahlungsalternativen, wobei die Händler sehr unterschiedliche Beweggründe für das Angebot alternativer Zahlungsarten angaben.

Im Einzelhandel mit Waren für das tägliche Leben wird nach wie vor von Konsumenten als auch Händlern die Barzahlung bevorzugt. Hier bewegen sich die Einnahmen durch bare Zahlungsmittel im Bereich von 50 bis 75 Prozent. Maestro ist die zweitbeliebteste Zahlungsart der Österreicher in diesem Sektor. Je teurer die Waren, desto beliebter werden unbare Zahlungsalternativen. Im Bereich von Einrichtungsgegenständen beispielsweise beträgt der Bargeld-Umsatzanteil lediglich 34 Prozent, Überweisungen/Rechungen nehmen hier 39 Prozent und Maestro immerhin 14 Prozent ein. Bei elektronischen Haushaltsgeräten, darunter auch Radio- und Fernsehgeräte sowie Musikinstrumente, wird noch knapp die Hälfte des Umsatzes mit Bargeld erzielt. 22 Prozent des Umsatzes gehen auf Überweisungen zurück und weitere 15 Prozent auf Maestro. Im Bereich von Fotoartikeln, optischen und feinmechanischen Produkten sieht es ähnlich aus: Hier setzt sich der Umsatz aus knapp 47 Prozent Bareinnahmen, rund 17 Prozent Überweisungen und fast 30 Prozent Maestro zusammen.

Weiters wurden die 280 interviewten Händler nach den akzeptierten Kreditkarten in ihren Geschäften befragt: Demnach werden zu 98 Prozent MasterCard, zu 93 Prozent Visa, zu 65 Prozent Diners und zu 62 Prozent Amex akzeptiert. Dabei gaben über 50 Prozent der Befragten an, aus Servicegründen Kreditkarten als Zahlungsmittel anzubieten. Weitere 22 Prozent begründeten ihr Angebot mit dem hohen Anteil an ausländischen Kunden. Weitere Gründe sind der Wettbewerbsdruck sowie die Sicherung von Spontaneinkäufen. Wie die Untersuchung zeigt, ist der generelle Anteil von Kreditkarten an den Umsätzen jedoch noch immer sehr gering.

Im Juli dieses Jahres veröffentlichte Europay auch die Halbjahreszahlen der Zahlungsgewohnheiten von österreichischen Konsumenten. Wie diese zeigten, werden auch im Konsumentenbereich unbare Zahlungsalternativen immer beliebter. So beispielsweise erhöhten sich die Transaktionen bei MasterCard um 7,8 Prozent auf 16,7 Mio. Der Umsatz stieg um 10,5 Prozent auf 1,83 Mrd. Euro. Bei den Maestro Bankomatkarten wuchs die Zahl der Einkäufe um 12,2 Prozent auf 115 Mio., wobei ein Umsatz von 5,83 Mrd. erzielt wurde (plus 11,6 Prozent). Auch Quick, die elektronische Geldbörse, erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2006 über 66 Mio. Euro und wurde fast zwölf Mio. Mal eingesetzt (plus 12 Prozent).

"Plastikgeld wird immer beliebter bei den Österreichern - besonders in den vergangen fünf Jahren setze es seinen Siegeszug fort", erklärt Peter Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Europay Austria. Wie Neubauer weiter erklärte, liegt Österreich beim Einsatz von Zahlungskarten im europäischen Mittelfeld. "In Österreich wurde in den vergangen Jahren eine Maestro Bankomatkarte durchschnittlich 29 Mal pro Jahr eingesetzt. In Italien oder Spanien lediglich 22 Mal und in Deutschland knapp 20 Mal."

(Pressefotos zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=830 zum Download)

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Victoria Danek
Tel.: +43 1 81140 - 300
E-Mail:
pressetext.austria
   
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