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So, 12.02.2012
pte20060921042 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen
Online-Werbung: Umsätze weit über den Erwartungen
Positive Entwicklung durch Reichweite und Bandbreite
Düsseldorf (pte042/21.09.2006/16:30) - Heute, Donnerstag, präsentierte der Online-Vermarkterkreis (OVK) http://www.ovk.de im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) http://www.bvdw.org auf dem Branchengipfel OMD 2006 in Düsseldorf die neuen Werbeumsätze für das Jahr 2006. Wie im Vorfeld prognostiziert wurde (pressetext berichtete http://www.pte.at/pte.mc?pte=060919038 ), haben die Ergebnisse die Erwartungen bei weitem übertroffen: Insgesamt belaufen sich die Online-Werbeumsätze in Deutschland auf 1,65 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil am gesamten Werbemarkt von 7,6 Prozent. Damit ist der Online-Markt zum viertgrößten Werbemedium aufgestiegen und rangiert vor Plakat, Fachzeitschrift und Radio. Die Umsätze im Online-Werbemarkt teilen sich auf die klassische Online-Werbung (785 Mio. Euro) und die Suchwort-Vermarktung (710 Mio. Euro) auf. Im klassischen Online-Bereich entspricht das einem Brutto-Wachstum von 69 Prozent - im Segment Suchwort-Vermarktung wurden die 80 Prozent Wachstum wie im Vorjahr beibehalten. Bestätigt hat sich ebenfalls die Prognose für das Segment Affiliate-Netzwerke, wo ein Wachstum von 48 Prozent erwartet wurde. Nicht enthalten in den insgesamt 1,65 Mrd. Euro sind die Umsätze aus Stellenanzeigen und Online-Kleinanzeigen für etwa Autos oder Immobilien. Die positive Entwicklung des Online-Werbemarktes wird auf die Reichweite und Bandbreite des Internets zurückgeführt. "Die Fussball WM 2006 hat sicher zu einem Sondereffekt in diesem Bereich geführt, aber ausschlaggebend für diese Entwicklung ist sie nicht", erklärt Christoph Salzig, Pressesprecher des BVDW, im Gespräch mit pressetext. "Seit September 2003 haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr immer gesteigert. Das zeigt auch, dass der Einsatz von Online-Werbung mittlerweile normal ist", so Salzig. "Auf Platz eins rangiert nach wie vor das Fernsehen mit einem Anteil von 38,3 Prozent. Dahinter folgen Zeitungen mit knapp 25 Prozent und Publikumszeitschriften mit 19,2 Prozent", erläuterte Bernd Henning vom BVDW im Gespräch mit pressetext. "Wenn man den Anteil der Online-Werbenutzung mit dem des Online-Werbemarktes vergleicht, wird klar, welches Potenzial in der Online-Werbung steckt. Die tägliche Nutzung des Internets liegt in Deutschland bei 14,6 Prozent - der Anteil des Internets am Werbemarkt beträgt aber nur 7,8 Prozent. Man sieht also, dass hier noch viel möglich ist", so Henning. Angemerkt muss jedoch werden, dass es lediglich ein Medium gibt, bei dem der Anteil der Mediennutzung mit dem Anteil am Werbemarkt fast übereinstimmt: das Fernsehen. Wie sich der Online-Werbemarkt sich in den nächsten Jahren entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Prognosen bleiben in jedem Fall so erfreulich wie bisher. (Ende)
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