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pte20060828002 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Finanzen
Preisverfall bei Unterhaltungselektronik wird Steuererhöhung ausgleichen
Keine Preiserhöhung für Unterhaltungselektronik zu befürchten

Berlin (pte002/28.08.2006/06:10) - Die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Deutschland 2007 ins Haus steht, wird laut Philips-Deutschland http://www.philips.de Chef Hans-Joachim Kamp nicht die Preise für Konsumelektronik in die Höhe treiben. "Der Preisverfall bei Flachbildschirmen lag in der Vergangenheit bei mehr als zehn Prozent. Das wird die Steuererhöhung mehr als ausgleichen", erklärt Kamp im Interview mit dem Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de . Das Ziel der Hersteller sei es, die Preise möglichst stabil zu halten, gleichzeitig aber dem Konsumenten bessere Ausstattung und Technik zu bieten.

Nach dem starken Wachstum von acht Prozent im Jahr 2005 hat dieser Trend auch 2006 angehalten. In der Unterhaltungselektronik sieht Kamp auch im kommenden Jahr großes Potenzial, obwohl die TV-Branche schon vor der Fußball-WM einen regelrechten Einkaufs-Boom erlebt hat. "Der Ersatzbedarf bleibt groß. Bei klassischen Fernsehern liegt er bei 70 Prozent - 45 Mio. TV-Geräte in Deutschland haben noch eine alte Bildröhre", erläutert Kamp seine Prognose. Plasma- oder LCD-Fernseher stünden in Deutschland ganz oben auf den Wunschlisten.

Kamp, der auch Chef der Internationalen Funkausstellung IFA http://www.ifa-berlin.de ist, die von 1. bis 6. September in Berlin stattfindet, sieht bezüglich der klassischen Unterhaltungselektronik in Deutschland eine Entwicklung vom Land der Ingenieure zum Land der Anwender. "Dem Konsumenten ist egal, wo ein Fernseher gebaut wird. Er will ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, einen guten Service und Zuverlässigkeit. Wir produzieren für den Weltmarkt und wären mit der Fertigung in Deutschland nicht wettbewerbsfähig", so der Chef von Philips-Deutschland.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Kristina Sam
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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