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Do, 24.08.2006 09:15
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pte20060824010 Medizin/Wellness

Ethisch unbedenkliche Stammzell-Linie geschaffen

Embryos sollen voll lebensfähig bleiben

Alameda (pte010/24.08.2006/09:15) - Das Biotechnologieunternehmen Advanced Cell Technology (ACT) http://www.advancedcell.com hat menschliche embryonale Stammzellen geschaffen ohne Embryos zu zerstören. Die Zell-Linien wurden durch die Entfernung einzelner Zellen aus Embryos geschaffen. Ein Vorgang, der die Embryos, laut der in Nature http://www.nature.com veröffentlichten Studie, nicht beschädigt hat. Derzeit führt die Herstellung von dieser Art von Stammzellen zur Zerstörung des Embryos. Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Forschungsergebnisse helfen, einige ethische Barrieren in diesem Bereich zu überwinden und eine Möglichkeit zu bieten, einige der derzeit bestehenden gesetzlichen Beschränkungen in Amerika zu umgehen.

2001 erklärte Präsident Bush, dass eine staatliche Förderung nur für Forschungen zur Verfügung gestellt würde, die die bestehenden 61 Zell-Linien nutzt. Das bedeutete keine Förderung für die Schaffung neuer Zell-Linien, egal ob aus bestehenden Embryos oder aus geklonten Embryos. BBC Korrespondent James Westhead berichtet aus Washington, dass es derzeit nicht klar ist, ob das neue Verfahren die bestehenden Finanzierungseinschränkungen umgehen kann. Fragen hinsichtlich der Effektivität und ob es sich wirklich um einen ethischeren Ansatz handelt, bleiben derzeit noch ungeklärt.

Der leitenden Wissenschaftler Robert Lanza erklärte, dass man zum ersten Mal gezeigt habe, dass man menschliche embryonale Stammzellen schaffen kann ohne den Embryo zu zerstören und daher auch ohne eine Beeinträchtigung seines Lebenspotenzials. Bei überschüssigen Embryos aus künstlichen Befruchtungen entfernten die Forscher einzelne Zellen und wandten dafür ein Verfahren an, das auch bei der Präimplantationsdiagnostik zum Einsatz kommt. Dieser Eingriff hinterlässt einen intakten Embryo, der weiterwachsen und sich zu einem gesunden Fötus entwickeln kann. Aus den 16 eingesetzten Embryos schuf das Team zwei langfristige Linien von Stammzellen, die laut Lanza genetisch normal sind und alle Arten von Zellen hervorbringen können. Wird dieser Ansatz von anderen Wissenschaftlern erfolgreich wiederholt, könnte das zur Entstehung von mehr Linien von Stammzellen führen und möglicherweise auch zu maßgeschneiderten Linien für mit Hilfe von Präimplantationsdiagnostik geborenen Kindern.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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