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So, 12.02.2012
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pte20060817012 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
HP: Rotstift erfolgreich angesetzt
Restrukturierung in Österreich abgeschlossen
HP-Chef Mark Hurd (Foto: hp.com)
HP-Chef Mark Hurd (Foto: hp.com)

Palo Alto (pte012/17.08.2006/11:23) - Hewlett-Packard http://www.hp.com hat im abgelaufenen Quartal weiter von den im Vorjahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen profitiert und seine Gewinne massiv gesteigert. Damit konnte der Konzern zum fünften Mal in Folge die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Nettogewinn explodierte von 73 Mio. Dollar auf 1,38 Mrd. Dollar oder 0,48 Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal hatten allerdings steuerliche Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Repatriierung von Auslandsgewinnen auf das Ergebnis gedrückt. Der Konzernumsatz kletterte um 5,4 Prozent auf 21,89 Mrd. Dollar.

Operativ hat sich HP in den vergangenen drei Monaten in allen Geschäftsbereichen verbessern können. So steigerte etwa die PC-Sparte ihren Umsatz um acht Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar. Der operative Gewinn kletterte gar um 69 Prozent auf 275 Mio. Dollar. Die Softwaresparte verzeichnete einen Umsatzsprung um 30 Prozent auf 318 Mio. Dollar und drehte mit 13 Mio. Dollar operativ ins Plus. Im Softwaregeschäft hat HP großes Potenzial geortet und verstärkt sich hier kontinuierlich mit Zukäufen. Im Juli hatte sich HP etwa mit Mercury einen führenden Anbieter von IT-Management-Software und -Services an Bord geholt und dafür 4,5 Mrd. Dollar auf den Tisch gelegt. Mit Software lassen sich höhere Margen erzielen als mit Hardware wie PCs oder Servern.

Während die Restrukturierung weltweit noch am Laufen ist - allein im vergangenen Quartal sind weltweit rund 1.900 Stellen gestrichen worden - hat HP in Österreich das Sparprogramm bereits abgeschlossen. "Der Personalrückgang hat sich in etwa im Bereich der natürlichen Fluktuation in Höhe von drei bis vier Prozent bewegt", so HP-Sprecherin Barbara Werwendt gegenüber pressetext. Derzeit beschäftigt der Konzern in der Alpenrepublik rund 750 Mitarbeiter. HP hatte im Vorjahr angekündigt, im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms weltweit 15.000 Stellen zu streichen, davon 1.500 in Deutschland. Ab 2007 sollen so jährlich Einsparungen in Höhe von rund 1,9 Mrd. Dollar erreicht werden.

Nach den auch über den eigenen Erwartungen ausgefallenen Quartalszahlen hat HP seine Jahresprognose aufgestockt. Für das laufende Schlussquartal rechnet der Konzern nun mit einem Umsatz in Höhe von 24,1 Mrd. Dollar und einem operativen Ergebnis pro Aktie zwischen 0,57 und 0,59 Dollar. Im laufenden Jahr soll sich der operative Gewinn zwischen 2,14 und 2,16 Dollar pro Aktie bewegen. Zusätzlich dürfte die Börsianer der angekündigte Aktienrückkauf erfreuen, der ein Rekordvolumen von sechs Mrd. Dollar erreichen soll.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
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