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Do, 24.05.2012
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pte20060814018 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Musikmarkt geht leicht zurück
Tauschbörsen bremsen Downloadabsätze
http://www.widdix.de
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Berlin (pte018/14.08.2006/16:33) - Der Musikmarkt ist im ersten Halbjahr 2006 weiter zurückgegangen, wie der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (IFPI) http://www.ifpi.de heute, Montag, bekannt gegeben hat. Der Absatzrückgang am physischen Markt hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zumindest verlangsamt, beträgt aber minus 3,4 Prozent. Der Downloadmarkt hingegen wächst weiter, aber nicht in dem Maße, wie vom IFPI erhofft. "Das anhaltend hohe Niveau der Nutzung illegaler Quellen im Internet und die ungelösten Probleme durch ausufernde private Vervielfältigung erweisen sich unverändert als gefährliche Bremsen für eine positive Marktentwicklung", erklärt Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände.

Der Downloadmarkt hat mit 10,2 Mio. Einzeltracks und 700.000 Bundles ein Wachstum von über 36 Prozent verzeichnet. "Ohne das illegale Angebot wären Steigerungsraten bis über 100 Prozent möglich", ist Peter Zombik, Geschäftsführer der Deutschen Phonoverbände, überzeugt. Die stürmischen Wachstumsraten der Vorjahre würden vor allem von den Tauschbörsen, wie etwa Bittorrent, eMule oder eDonkey, gebremst, nennt Zombik im Gespräch mit pressetext, die bremsenden Faktoren beim Namen. "Wir hoffen dass wir am Ende dieses Jahres die Ergebnisse des Vorjahres erreichen", so die Erwartungen für das zweite Halbjahr. Diese könne aber nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, so Zombik.

Der Absatz von CDs ist stabil geblieben. Wie im Vorjahr wurden 54,6 Mio. CD-Alben verkauft. Auch der Vinyl-Absatz bleibt bei 300.000 verkauften Stück gleich. Der Absatz von Musikkassetten ist jedoch um 1,5 Mio. Stück zurückgegangen. Auch beim Single-Absatz musste die Musikindustrie im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 1,1 Mio. Stück hinnehmen. Der Verkauf von Musikvideos konnte hingegen um 4,7 Prozent auf 4,5 Mio. Stück gesteigert werden.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
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