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Sa, 11.02.2012
pts20060807013 Bildung/Karriere, Unternehmen/Finanzen
Gehalt und Karriere
Die Internet-Gehaltsdatenbank von Neumann International
Wien (pts013/07.08.2006/11:43) - Das Gehalt zählt gemeinsam mit Betriebsklima, Arbeitsinhalten und Karrierechancen zu den wichtigsten Faktoren, die zum Engagement und zur Zufriedenheit von Führungskräften und Mitarbeitern beitragen. Gerade beim Gehalt ist die größte Sorge der Mitarbeiter, unterbezahlt zu sein, während ein überdurchschnittliches Gehalt ihre Zufriedenheit meist nur kurzfristig steigert. Das Zauberwort jedes Gehaltsvergleichs lautet Angemessenheit, also die Frage, wie viel vergleichbare Unternehmen in vergleichbaren Positionen zahlen. Gehälter in Österreich sind in gewissem Rahmen Verhandlungssache. Daher sind die Gehaltsbandbreiten für gleiche Positionen beträchtlich. Auch 20 bis 25 % Abweichung vom Durchschnitt nach oben oder unten sind völlig innerhalb der üblichen Marktbandbreite. Veröffentlichte Gehaltsdaten in Presse und Internet, geschweige denn Gehaltsangaben von Freunden und Bekannten am Stammtisch, sollten immer mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden. Genauso wichtig wie das Wissen über konkrete Bandbreiten ist es, die Einflussfaktoren auf die Höhe der Gehälter zu kennen und darauf in Gehaltsverhandlungen zu reagieren. Einstiegsgehälter Die Einstiegsgehälter von Maturanten liegen bei etwa 20.000 bis 24.000 Euro brutto pro Jahr. Akademiker verdienen beim Berufseinstieg meist zwischen 27.000 und 30.000 Euro. Absolventen technischer Studienrichtungen können auch mit Bezügen bis 35.000 Euro rechnen. Einkommensentwicklung von Spezialisten Die weitere Einkommensentwicklung hängt stark vom individuellen Verantwortungsbereich ab, wobei Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung nur in Einzelfällen die "gläserne Decke" von 70.000 Euro Grundgehalt übersteigen. Für Mitarbeiter im Back Office bilden bereits Einkommen von 50.000 Euro den oberen Bereich. Mitarbeiter im Back Office liegen im grünen Bereich, wenn sie am Ende ihrer Berufslaufbahn etwa das Zwei- bis Zweieinhalbfache ihres Anfangsgehalts verdienen. Ein Großteil dieser Einkommensentwicklung findet in den ersten zehn Berufsjahren statt. Nach dieser Zeit sollte sich das Gehalt gegenüber den Anfangsbezügen um rund 50 % gesteigert haben. Das entspricht einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von jährlich 5 % in den ersten Berufsjahren. In der Folge sinkt dieser Wert auf 2 % pro Jahr. Akademiker sollten nach 5 bis 7 Jahren etwa 50 % über ihren Einstiegsgehältern verdienen, also im Bereich zwischen 40.000 und 50.000 Euro. In dieser Karrierephase sind jährliche Einkommenssteigerungen von 4 bis 7 % üblich. Die Gehaltsentwicklung danach hängt stark davon ab, ob die Mitarbeiter eine Führungslaufbahn einschlagen. Die Gehälter der jungen Führungskräfte, also etwa Teamleiter oder Gruppenleiter beginnen meist bei rund 50.000 Euro. Spezialisten ohne Führungsverantwortung erzielen gegen Ende ihrer Laufbahn Gehälter, die etwa zwei- bis zweieinhalb Mal so hoch liegen wie ihre Einstiegsbezüge. Die durchschnittlichen Gehaltserhöhungen pendeln sich nach den ersten zehn Berufsjahren bei rund 2 % ein. Vergütung von Führungskräften Führungskräfte können hingegen am Ende ihrer Karriere auch mit Bezügen rechnen, die das Drei- oder Dreieinhalbfache ihrer Einstiegsgehälter ausmachen. In den großen Konzernen liegen die Gehälter auch deutlich darüber. Führungskräfte der 2. Ebene verdienen in Großunternehmen in der Regel Grundgehälter jenseits der 100.000 Euro-Grenze plus einen Bonus, der auch 30 bis 40 % betragen kann. Wer es schafft, sein Gehalt im gesamten Verlauf seiner Karriere um durchschnittlich 5 % pro Jahr zu steigern, verdient immer im oberen Bereich. Wer hingegen länger als drei Jahre keine Gehaltserhöhung erhalten hat, sollte sich informieren, ob seine Vergütung noch marktgerecht ist. Webtipp: http://www.neumann-compensation.com - die Internet-Gehaltsdatenbank von Neumann International (Ende)
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