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pte20060725031 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Schlechtes Zeugnis für VoIP-Sprachqualität
Steigende Anwenderzahlen belasten Netzwerke
VoIP: Steigende Userzahlen belasten Netz
VoIP: Steigende Userzahlen belasten Netz

Chelmsford (pte031/25.07.2006/13:34) - Die Sprachqualität von VoIP-Diensten hat sich in den vergangenen 18 Monaten verschlechtert. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des Monitoring-Unternehmens Brix Networks http://www.brixnet.com , das über eine Mio. VoIP-Verbindungen über seine Webseite http://www.testyourvoip.com ausgewertet hat. Rund 20 Prozent der getesteten Internet-Telefonverbindungen wiesen dabei eine inakzeptable Qualität auf. Noch vor gut einem Jahr lag dieser Wert bei rund 15 Prozent, was laut Brix eine deutliche Verschlechterung bedeutet.

"In den letzen Jahren ist der globale Markt für VoIP-basierte Dienstleistungen auf fast 20 Mio. Anwender angewachsen. Die Resultate unserer Homepage zeigen, dass proportional dazu auch die Sprachqualität über das Internet zurückgegangen ist", meint Kaynam Hedayat, Vice President und CTO von Brix. Hedayat führt diesen Umstand nur teilweise auf die gestiegenen Kundenfrequenzen zurück. Vielmehr würden bestehende Ressourcen, die derzeit noch hauptsächlich für VoIP-Angebote genützt werden, immer häufiger auch von anderen Diensten wie Video- und Musikstreams in Beschlag genommen. "Das Netz ist für VoIP bereit. Da nun aber immer mehr Dienste über dieselben Kanäle abgewickelt werden, müssen Provider sich Gedanken machen, wie Pakete gebündelt und die Zuteilung von Ressourcen besser verwaltet werden", so Hedayat.

Die VoIP-Studie von Brix ist nicht die erste, die sich mit der Qualität von IP-basierten Telefoniediensten auseinandersetzt. Erst Anfang dieses Jahres war eine umfangreiche Studie von Keynote http://www.keynote.com zu einem ähnlichen Schluss gekommen. Zwar konnten die Keynote-Analysten eine leichte Qualitätsverbesserung bei den führenden VoIP-Anbietern im Bereich Businesskommunikation feststellen, insgesamt gesehen blieben bekannte Probleme wie Sprachverzögerungen zwischen Kommunikationsteilnehmern auf einem stagnierend hohen Niveau. Auffallend sind laut Keynote vor allem auch die starken Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Martin Stepanek
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
pressetext.austria
   
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