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pts20060725030 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Erstmals in Österreich: CROSSLINKING
Neue Behandlungsmethode einer Sonderform der Hornhautverkrümmung nun auch in Österreich
Innsbruck (pts030/25.07.2006/13:30) - Am Mittwoch, dem 19. Juli 2006, wurde erstmals in Österreich eine neue Behandlungsmethode des Keratokonus, das Crosslinking erfolgreich angewandt. Patienten mit Keratokonus leiden unter Kurzsichtigkeit und einer eine fortschreitende Vorwölbung der Hornhaut, die letztendlich oft zu einer Hornhaut-Transplantation führt. Die Operation ist sehr schonend und wird ambulant und unter örtlicher Betäubung (mittels Augentropfen) durchgeführt. Der ärztliche Leiter der ZIRM Privatklinik Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm: "UV-Licht wirkt auf die Hornhaut durch eine sogenannte Quervernetzung mechanisch stabilisierend. Bisher war es nicht möglich diesen Effekt für die Behandlung des Keratokonus zu verwenden, da UV-Licht in tieferen Bereichen des Auges schädigend wirkt. Eine Arbeitsgruppe in Dresden und Zürich hat unter Beweis gestellt, dass, wenn Vitamin B2 vor der Behandlung aufgetropft, die schädigende Wirkung des UV-Lichts verhindert. Bei dieser Operation wird nun zuerst das Epithel (oberste Hornhautschicht) entfernt, damit das Riboflavin (Vitamin B2) in die Hornhaut eindringen kann. Anschließend wird die Hornhaut während 30 Minuten mit UV-Licht behandelt." Zurzeit läuft eine internationale Studie zu dieser Behandlungsmethode, die 1997 in Dresden entwickelt wurde. Die Resultate einer ersten Studie über 5 Jahre Nachbeobachtungszeit sind äußerst vielversprechend - bei allen Patienten konnte das Fortschreiten der Erkrankung erfolgreich gestoppt werden. Die Studie zeigte zudem, dass es zu keinerlei schädigenden Nebenwirkungen gekommen ist. Die ZIRM Privatklinik wird sich nun dieser Studie anschließen. Die Auswirkungen dieser Methode sind für alle Betroffenen weitreichend. Das Fortschreiten des Keratokonus, der vor allem in gebirgigen Teilen Österreichs gehäuft vorkommt, wird verhindert und die drohende Hornhauttransplantation vermieden. Die nunmehr stabile Situation erspart den Menschen häufige Besuche beim Optiker, den oftmaligen Kauf von teuren Kontaktlinsen und letzlich immer wiederkehrende, schmerzhafte Augenentzündungen. Dem gegenüber stehen relativ geringe Kosten (voraussichtlich Eur 900,-/Auge). Eine Fotodokumentation finden Sie unter http://www.zirm.net/Crosslinking.812.0.html Der erste österreichische Patient, der in der ZIRM Privatklinik in Innsbruck am 19.7.2006 mit dieser Methode erfolgreich behandelt wurde, steht Betroffenen und Journalisten, die sich über Erfahrungen mit dieser Methode aus erster Hand informieren möchten, gerne zur Verfügung. Der Kontakt wird über http://www.zirm.net/Crosslinking.812.0.html hergestellt. Rückfragehinweis: ZIRM Privatklinik (Ende)
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