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pte20060707018 Computer/Telekommunikation, Kultur/Lifestyle
VoIP tritt Siegeszug in Europa an
134 Mio. Breitbandanmeldungen bis 2010 erwartet
Taunusstein (pte018/07.07.2006/11:29) - Die Großnationen Deutschland und Frankreich zählen bei VoIP und Breitband zu den absoluten Spitzenreitern. Sowohl vom Bekanntheitsgrad als auch der tatsächlichen Nutzung der Internettelefonie lassen beide Nationen Länder wie Spanien oder Großbritannien zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Motorola http://www.motorola.de in Auftrag gegebene Studie zur Breitbandnutzung in Europa. So nutzen 29 Prozent der befragten deutschen Verbraucher, die VoIP kennen, diese Möglichkeit. In Frankreich, wo Anbieter mit Triple-Play-Diensten, bestehend aus Breitbandanbindung, VoIP und Online-Videodiensten versorgt werden, liegt dieser Wert gar bei 52 Prozent. "Der europäische Breitbandmarkt bewegt sich mit 20 Mio. neuen Haushalten im vergangenen Jahr weiterhin mit rasantem Tempo", sagt Martin Olausson, Senior Analyst beim Marktforschungsinstitut Strategy Analytics http://www.strategyanalytics.com , im pressetext-Interview. "Zum Ende dieses Jahrzehnts rechnen wir mit 134 Mio. Breitbandanmeldungen in Europa, was mehr als 61 Prozent aller Haushalte in dieser Region entspricht", so Olausson. Die in der Studie genannte 90-prozentige Bekanntheit von VoIP-Angeboten in Europa verwundert Olausson angesichts der außerordentlichen Marketing- und Medienpräsenz nicht. Den Umstand, dass Großbritannien in nahezu allen Aspekten der Studie Kontinentaleuropa hinterherhinkt, führt der Branchenexperte unter anderem darauf zurück, dass die Briten sich wiederholt konservativ bei der Akzeptanz neuer Technologien gezeigt hätten. Ein weiterer Grund für die mangelnde Verbreitung neuer Breitbanddienste wie VoIP ortet Olausson in der Marktbeschaffenheit. Während gerade französische Anbieter Anwender mit Triple-Play-Angeboten locken, zählen kombinierte VoIP- oder IPTV-Dienste in Großbritannien noch nicht zum Standardprogramm. Wenngleich Deutschland bei der generellen Nutzungsbereitschaft von VoIP und Breitband-Internet eine absolute Spitzenposition bekleidet, bleibt die Nachfrage nach IPTV-Diensten weiterhin bescheiden. So zeigten sich der Studie zufolge gerade einmal 30 Prozent bereit, für Internet-Zusatzdienste wie Musik-Downloads, TV-Sendungen oder Filme zu bezahlen. In Spanien und Italien liegt dieser Wert bei rund 90 Prozent. (Ende)
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