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Sa, 11.02.2012
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pte20060531036 Auto/Verkehr, Unternehmen/Finanzen
Air Berlin startet mit Verlusten
Schwarze Zahlen für 2006 angepeilt - WM überraschend als Umsatztreiber
Air Berlin rechnet mit Aufwind (Foto: airberlin.de)
Air Berlin rechnet mit Aufwind (Foto: airberlin.de)

Berlin (pte036/31.05.2006/13:40) - Die nach eigenen Angaben zweitgrößte deutsche Fluglinie Air Berlin http://www.airberlin.de ist mit roten Zahlen ins Jahr 2006 gestartet. Allerdings konnte der Nettoverlust gegenüber dem Vorjahresquartal von 38,9 auf 31,1 Mio. Euro reduziert werden. Investitionen im Rahmen des Wachstumskurses sowie die hohen Kerosinpreise hätten auf das Ergebnis gedrückt, teilte der Billigflieger heute, Mittwoch, mit. Darüber hinaus hat sich wie bei anderen Fluglinien auch das ins zweite Quartal verschobene Ostergeschäft negativ bemerkbar gemacht. Der Umsatz kletterte aber um 3,7 Prozent auf 224 Mio. Euro.

"Unter diesen Umständen haben wir glänzend abgeschlossen", findet Air-Berlin-Chef Joachim Hunold und blickt auch positiv auf das Gesamtjahr. 2006 will Air Berlin unter dem Strich schwarze Zahlen schreiben. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das Jahr mit einem positiven Nettoergebnis abschließen werden", meint Hunold. Neben dem Plus bei den Passagierzahlen - zum Jahresauftakt flogen 2,75 Mio. Passagiere mit Air Berlin und damit 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr - sieht sich das Unternehmen auch wegen der großteils abgesicherten Treibstoffpreise und Termingeschäfte gut gerüstet.

"Das zweite Quartal ist bereits deutlich besser als im Vorjahr angelaufen", erklärt Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel gegenüber pressetext. Nach dem saisonal bedingten schwachen Jahresauftakt sollen nun von Quartal zu Quartal höhere Einahmen verbucht werden. Anders als zunächst erwartet habe auch die Fußball-WM nicht zu einer Zurückhaltung bei den Buchungen im Juni geführt. "Die Leute fliegen trotz WM in den Urlaub", meint Hauptvogel. Darüber hinaus kämen zu dem Großereignis zusätzliche Menschenmengen ins Land.

Die Börsianer scheinen den Optimismus zu teilen. Die Air-Berlin-Aktie kletterte bis Mittwochmittag um knapp zwei Prozent auf 10,3 Euro. Damit bleibt das Papier aber weiter unter dem Emissionspreis von zwölf Euro. Erst Anfang Mai war dem Billigflieger nach zahlreichen Turbulenzen im zweiten Anlauf die Landung an der Börse gelungen (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060511021 ). Nach Verschiebung und Preissenkung war das Air-Berlin-Papier am 11. Mai mit 12,65 Euro ins Börsenrennen gestartet. Dem Unternehmen fließen nun knapp 235 Mio. Euro brutto zu.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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