|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Credit Suisse Forum St. Peter
09.02.2012 00:00 SIX Swiss Exchange 09.02.2012 00:00 Messezentrum Salzburg, Halle 10, Messestand SIR (0834) 09.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
03.02.2012 14:05
S&T System Integration & Technology Distribution AG
EUROPA NACHRICHTEN
LEBEN
Mi, 08.02.2012
pte20060524024 Umwelt/Energie
Invasive Amphibien rotten Artverwandte aus
Ochsenfrösche werden mit Pilzinfektion in Verbindung gebracht
London (pte024/24.05.2006/13:15) - Es hätte ein kulinarisches Fest werden sollen: Amerikanische Ochsenfrösche sollten weltweit für günstige Froschschenkel sorgen. Doch nun stehen die invasiven Riesenhüpfer, die bis zu 20 Zentimeter groß und einen halben Kilogramm schwer werden, in Verdacht an der katastrophalen Situation ihrer Artgenossen beteiligt zu sein. Experten haben nämlich in den Ochsenfröschen jene tödlichen Pilzsporen entdeckt, die bei anderen Fröschen zu Massensterben geführt haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin Biology Letters http://www.journals.royalsoc.ac.uk . Der Nordamerikanische Ochsenfrosch (Rana catesbeiana) war nur an der Ostküste von Nordamerika beheimatet, wurde aber in zahlreichen anderen Regionen wie etwa an der Westküste der USA, in Europa, Großbritannien, Japan und in Australien angesiedelt. Zuerst waren es nur lukullische Gründe, warum sich die Frösche großer Beliebtheit erfreuten. Dann kamen auch Gartenteichbesitzer auf den Geschmack sich die exotischen Riesenquaker als Haustiere zu halten. Das Forscherteam um den Epidemiologen Trent Garner von der Zoological Society of London hat nun jedoch festgestellt, dass die Ochsenfrösche die Chytrid-Pilze (Batrachochytrium dendrobatidis) in sich tragen ohne an der Pilzinfektion zu erkranken. Für andere Amphibien bedeutet dieser Pilz allerdings den Tod. "Wir haben auch festgestellt, dass eingeschleppte Ochsenfrösche den Pilz in die freie Wildbahn bringen", so der Forscher. "Wir können nicht genau sagen, ob das auch bedeutet, dass Ochsenfrösche den Pilz in der ganzen Welt verteilt haben. Es bedeutet aber sicher, dass unter der Betrachtung der Ochsenfrösche als Bioinvasoren, auch deren Erkrankungen als solche bekämpft werden sollten", meint der Wissenschaftler. Seit den 1980er Jahren besteht fast weltweit eine Chytrid-Pilz-Epidemie, die zahlreiche Froschlurche stark dezimiert bzw. teilweise sogar ausgerottet hat. Die Experten haben neben dem Pilz allerdings auch andere Umweltfaktoren wie Umweltverschmutzung, den Einsatz von Pestiziden, Klimaveränderungen und die Zerstörung der Ozonschicht für den starken Rückgang der Amphibien verantwortlich gemacht. Ochsenfrösche sind an der Katastrophalen Situation der Amphibien aber auch noch aus einem anderen Grund mitverantwortlich. Die Riesentiere verschlingen praktisch alles was etwas kleiner ist, wie sie selbst. Dazu gehören Vögel, Eier, Schlangen und auch Artverwandte. Dramatisch dezimiert haben die Invasoren mangels Fressfeinden daher auch zahlreiche lokale Arten. Wie schrecklich invasive Froschlurche sein können, zeigt sich am Beispiel der Aga-Kröten in Australien (pressetext berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050411040 ) (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|