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Sa, 11.02.2012
pte20060428022 Computer/Telekommunikation
Härtetest für Notebooks
Kohut: "Haben sie kein Think Pad, dann bitte nicht nachmachen"
Wien (pte022/28.04.2006/11:15) - Der Computerhersteller Lenovo http://www.lenovo.com hat gestern, Donnerstag, in Wien eine Praxis-Session zum Thema Laptopqualität veranstaltet. Der Lenovo-Konkurrenten-Analyst Matthew Kohut demonstrierte anschaulich, welchen Strapazen ein Notebook im Laufe seine Verwendung ausgesetzt ist. Lieblose Behandlung der Geräte inklusive dem Übergießen der Tastatur mit Wasser gehört zu seinen Aufgaben und seien notwendig, um die Alltagstauglichkeit von Laptops zu prüfen. "Wenn sie kein Think Pad haben, machen sie das zu Hause bitte nicht nach", so Kohuts warnender Hinweis. Das wichtigste Kriterium eines guten Notebooks sei laut Kohut die Stabilität und die Resistenz gegen Stöße oder Auswirkungen des freien Falls. "Bei unseren Think Pads tragen wir dem durch verschiedene Sicherheitsvorkehrungen Rechnung", so der Experte gegenüber pressetext. Das Gehäuse besteht aus titanverstärktem Kunststoff und ist auf allen Seiten durch Metallplatten geschützt. Zusätzliche Steifheit bringt der "Überrollbügel", eine starre Platte, die an die Komponenten im Inneren angepasst wird. "Einzelne dieser Merkmale weisen natürlich auch die Produkte unserer Mitbewerber auf, die Kombination jedoch macht die Qualität von IBM Think Pads aus", ist Kohut überzeugt. Auf jeden Fall schutzbedürftig ist auch die Harddisk. "Unsere Festplatten sind von einem Metallgehäuse umgeben und zusätzlich sind seitlich Gummiprotektoren angebraucht, die sie vor Erschütterungen bewahren", meint Kohut. "Der Notfall-Airbag der Think Pads ist ein Sensor, der die Geschwindigkeit und Heftigkeit der Stöße misst. Fällt das Notebook beispielsweise von einem Tisch, registriert dies der Sensor und parkt die Leseköpfe der Harddisk in einer sicheren Position, wo sie die Platten selbst nicht beschädigen können." Kohuts Spezialität ist der Wassertest. " Laptops anderer Hersteller müssen funktionstüchtig bleiben, wenn 30 Milliliter Wasser über die Tastatur geschüttet werden. Unsere Geräte halten einer Attacke mit 120 Milliliter locker stand", behauptet Kohut. Erreicht wird dies durch ein System von Wasserrinnen im Gehäuseinneren. "Unterhalb der Tastatur schützt eine Plastikfolie die Komponenten. Ein Rinnensystem sammelt die Flüssigkeit und leitet sie auf der Unterseite des Gehäuses wieder nach außen." Auf Zukunftstechnologien in Notebooks angesprochen, nennt der Experte drei Bereiche: "Relativ bald werden OLED-Displays die heutigen LCD-Screens ablösen. Zweitens sind Flash-Speicher stark im Kommen." Diese Technologie hätte vor allem den Vorteil, dass die Komponenten leichter als Festplatten sind sowie keine beweglichen und schadensanfälligen Teile haben. Hybrid-Modelle mit Flash-Memory und herkömmlichen Harddisks erwartet Kohut in naher Zukunft. Als dritten Punkt nennt Kohut Batterien und Energieversorgung. Hier böten Brennstoffzellen eine Alternative. Jedoch müsse zuerst das Flugzeugproblem gelöst werden, um den Zellen reale Durchsetzungschancen zu geben. "Keine Airline erlaubt es mit hoch brennbaren Materialien an Board zu gehen. Hier sind sicherheitstechnische Verbesserungen notwendig", so Kohut. (Pressefotos zu dieser Veranstaltung finden Sie unter http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=582 zum Download) (Ende)
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