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pte20060406028 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
VoIP-Dienst Jajah wird mobil
Kooperation mit Opera und Symbian erschließt 80 Mio. User
Menlo Park/Oslo (pte028/06.04.2006/13:40) - Der VoIP-Dienstleister Jajah http://www.jajah.com will seinen Service nun auch mobil nutzbar machen. Mit der vereinbarten Kooperation mit Handy-Browser-Hersteller Opera http://www.opera.com und Betriebssystem-Entwickler Symbian http://www.symbian.com erschließt sich der Skype-Konkurrent damit 80 Mio. potenzielle Mobiltelefonanwender, die derzeit von Symbian oder Opera Gebrauch machen. Dem Unternehmen zufolge soll das webbasierte Telefonie-Service ab Mai 2006 mobil verfügbar sein und Anwendern erhebliche Einsparungen bei anfallenden Handygebühren bieten. Bei Opera wertet man die neue Kooperation als weiteren Schritt, das Internet in seinem gesamten Umfang mobil zu machen. "Unsere Mission mit dem Opera-Mini-Browser ist es, Internet-Anwendern die Nutzung aller webbasierten Applikationen auch auf Mobiltelefonen zu ermöglichen", erklärt Opera-Sprecher Eskil Sivertsen gegenüber pressetext. Er geht davon aus, dass Opera-affine Mobilfunkbetreiber kein Problem mit dem neuen Service haben werden, da die Jajah-Applikation nicht vorinstalliert sei und Opera auch nur die technischen Voraussetzungen für die Verwendung des VoIP-Dienstes schaffe. Im Gegensatz zu Skype http://www.skype.com wird die VoIP-Lösung von Jajah beinahe vollständig über die Internet-Infrastruktur des Unternehmens abgewickelt. Die Internetverbindung des Anwenders wird nur zur Aktivierung des Telefonats im Web benötigt. Jajah stellt dann eine Verbindung zum Mobiltelefon oder Festnetz des Anrufers her, mit der das Telefonat abgewickelt werden kann. Mobilfunkbetreiber müssen bei dem angebotenen VoIP-Service allerdings auch nicht durch die Finger schauen. Zwar entgeht ihnen gerade bei Gesprächen ins Ausland einiges an Telefongebühren, die für die Mobiltelefonverbindung anfallende und von Jajah automatisch abgerechnete Gebühr wird an die Betreiber aber weitergegeben. Netzbetreiber haben das wirtschaftliche Potenzial von mobilen VoIP-Diensten schon länger erkannt und versuchen ihrerseits bereits kräftig am Kuchen mitzunaschen. Erst im Februar hatte Anbieter Hutchison 3G http://www.drei.at eine offizielle Kooperation mit Skype verkündet (pressetext berichtete: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060214041 ), die den VoIP-Dienst auf mobilen Endgeräten zugänglich machte. Die Vorteile für 3G liegen bei der Lösung dabei im verbrauchten Datenvolumen, für das wiederum die Nutzer aufkommen müssen. (Ende)
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