VORSCHAU

PRESSETERMINE
Gebr. Röchling KG
24.05.2012 00:00
WKO Oberösterreich, Raum S 7
24.05.2012 00:00
WissenschaftsForum Berlin
24.05.2012 00:00


IR Nachrichten
24.05.2012 08:15 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
24.05.2012 08:05 Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG
23.05.2012 20:45 Telekom Austria AG


WETTER
Graz: heiter
27°
Innsbruck: Gewitter
24°
Linz: Gewitter
23°
Wien: Gewitter
23°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
MEDIEN
Do, 24.05.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20060405004 Medien/Kommunikation, Produkte/Innovationen
Chevrolets Viral Marketing geht nach hinten los
Internetuser reagieren zynisch und verweisen auf Klimaerwärmung

Detroit (pte004/05.04.2006/06:25) - Viral Marketing bedeutet, den Konsumenten die Werbung mitgestalten zu lassen und ist einer der jüngsten Trends in der Werbebranche. Dass diese Werbeform nicht mit jedem Produkt funktioniert, hat die Automarke Chevrolet http://www.chevrolet.com mit ihrem neuesten Modell 2007 Tahoe zu spüren bekommen. Mitte März stellte Chevrolet eine Internetseite http://www.chevyapprentice.com online, die es den Besuchern ermöglichte, eine Anzahl von Videoclips mit ihren eigenen Werbeslogans zu vervollständigen. Viele Teilnehmer haben diese Gelegenheit zum Anlass genommen, sich auf ironische und zynische Weise über den hohen Benzinverbrauch von Geländelimousinen und die Klimaerwärmung lustig zu machen.

Laut Melias Tezanos, Pressesprecherin bei Chevrolet, sei nicht geplant diese Clips von der Seite zu nehmen, berichtet die New York Times. In einem der Clips fährt das Automodell durch eine Wüstenlandschaft. Ein zynischer Slogan zum Clip lautet: "Das Öl unseres Planeten ist beinahe aufgebraucht. Man benötigt kein GPS, um zu sehen wohin uns dieser Weg führt" . Tezanos sagte, dass Chevrolet mit sowohl guten als auch schlechten Reaktionen gerechnet habe. Das Bedürfnis der Unternehmen nach von Kunden geschaffener Werbung sei so groß, so Drew Neisser, Chef der Agentur Renegade Marketing http://www.renegademarketing.com , dass Firmen bereit seien die Risiken auf sich zu nehmen. "Es herrscht ein Goldrauschfieber, was verbrauchererzeugte Inhalte betrifft", sagte Neisser weiter.

Neisser bezweifelt, dass sich die Marketingleute bei Chevrolet tatsächlich mit dem Internet auseinandergesetzt haben. "Haben die wirklich erwartet, dass die Verbraucher nette und liebenswürdige Clips machen würden? Wenn ja, dann haben sie sich wohl auf YouTube.com kaum umgeschaut", so der Chef von Renegade. Die Präsidentin von Pepsi-Cola Nordamerika, Dawn E. Hudson, zeigt sich vorsichtiger im Umgang mit dieser Form von Werbung. "Einer der Gründe für unsere Zurückhaltung ist die Vermischung von Werbung und Information", so Hudson.

Viral Marketing wird gerne von Unternehmen wie etwa Sony oder Chrysler eingesetzt, die damit eine junge, computererfahrene Zielgruppe ansprechen wollen, die dann diese Marketing-Botschaften im Netz verbreiten. Viral Marketing funktioniert auf dem Prinzip von Mundpropaganda. Über soziale Netzwerke wird kostengünstig Aufmerksamkeit auf Marken und Produkte gelenkt. Berühmte Beispiele dieser Werbeform sind die Low-Budget-Produktion Blair Witch Project oder das von Johnny Walker eingeführte PC-Spiel Moorhuhn.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising