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Sa, 11.02.2012
pte20060401009 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Arena will Pay-TV-Nummer Zwei werden
20.000 Fußballpaket-Vorbestellungen in der ersten Woche
München (pte009/01.04.2006/13:55) - Die Fernsehtochter des Kabelbetreibers Unity Media http://www.unitymedia.de , Arena, will mit dem neuen Fußball-Paket zum zweitgrößten Pay-TV-Anbieter neben Premiere http://www.premiere.de/ wachsen. Wie "Der Spiegel" in seiner kommenden Ausgabe unter Berufung auf vertrauliche Papiere berichtet, sei es Ziel des neuen Produktdesigns, "über die Fußball-Nachfrage einen massiven Anstieg der Pay-TV-Abos" zu erreichen und Kunden für andere Programmpakete anzuwerben. Seit einer Woche bietet Arena Abos zum Frühbuchertarif an, 20.000 Bestellungen sind bisher eingegangen. Die Tochter des Münchner Kabelbetreibers lockt Neukunden mit einem Sondertarif von 14,90 Euro. Bis Ende Juli erwartet man 207.000 Kunden, von denen 176.000 nur das Fußbal-Paket abonnieren sollen. Arena erreicht allerdings nicht alle deutschen Kabel-Haushalte, Verträge mit anderen Kabelnetzbetreibern konnten noch nicht abgeschlossen werden. Konkurrent Premiere reagiert als ehemaliger Inhaber der Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga mit Preissenkungen. Vor dem Ende der Saison werde man auf den neuen Wettbewerb mit neuen Angeboten und Preisen reagieren, kündigt der Vorstandsvorsitzende des Bezahlsenders, Georg Kofler, an. Premiere hoffe allerdings, dass die Fußball Bundesliga weiterhin im Programm enthalten sei. Kofler hoffe, dass in Gesprächen mit der Deutschen Telekom http://www.telekom3.de/ und Unity Media eine Lizenz ausgehandelt werden kann. Laut Unity Media-Programmgeschäftsführer Dejan Jocic gebe es keine Gespräche mit Premiere. Die Deutsche Telekom bestätigt, dass unter anderem mit dem Bezahlsender über eine Zusammenarbeit bei der Live-Übertragung via Internet verhandelt werde. Neben Premiere gilt der Sportsender DSF als aussichtsreicher Kandidat für die Ausstrahlung der Bundesliga via IPTV. Die Telekom hat sich zwar die Rechte für die Übertragung m Internet gesichert, besitzt aber keine Sendelizenz und braucht daher einen Partner für die Produktion (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060331021 ). (Ende)
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