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Do, 24.05.2012
pte20060329023 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Linux in Unternehmen: Red Hat macht kräftig Kasse
Q4-Gewinn verdoppelt - Abos mit überproportionalem Wachstum
Raleigh/Stuttgart (pte023/29.03.2006/11:42) - Der Linux-Spezialist Red Hat http://www.redhat.com hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 bei Umsatz und Ergebnis deutliche Zuwächse verzeichnet. Das kräftige Wachstum hat Red Hat vor allem einem überproportionalen Schub bei den Linux-Abonnements zu verdanken. Der Umsatz bei den Firmenabos kletterte gegenüber dem Vorjahr um 53 Prozent auf 230,4 Mio. Dollar, teilte der Linux-Distributor in der Nacht auf heute, Mittwoch, mit. Insgesamt konnte Red Hat im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 42 Prozent auf 278,3 Mio. Dollar erwirtschaften. Im Bereich Training und Services stieg der Umsatz dagegen lediglich um sechs Prozent auf 47,89 Mio. Dollar. Die Unternehmen setzten verstärkt auf den Ausbau ihres Linux-Engagements, während das entsprechende Know-how bereits vorhanden sei, so das Unternehmen auf Anfrage von pressetext. Die Linux-Ausrichtung macht sich für den nach eigenen Angaben größten Provider von Open-Source-Lösungen für Geschäftskunden bezahlt. Beim Gewinn konnte Red Hat im Vergleich zum Vorjahr um satte 75 Prozent auf 79,7 Mio. Dollar zulegen. Allein im vierten Quartal hat das Unternehmen den Gewinn auf 27,3 Mio. Dollar mehr als verdoppeln können. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Schlussquartal um 37 Prozent auf 78,7 Mio. Dollar. Die Firmenabos trugen mit 66,7 Mio. Dollar (plus 44 Prozent) zum Quartalsumsatz bei. Auch in Europa habe Red Hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine gute Entwicklung hingelegt, so der Red-Hat-Sprecher. Die wichtigsten Märkte für den US-amerikanischen Linux-Spezialisten sind Deutschland und Großbritannien. Entspannt reagiert das Unternehmen derweil auf die verbalen Angriffe des Softwareriesen Microsoft auf die Open-Source-Gemeinde. Microsoft-Boss Steve Ballmer hatte in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes Patenklagen gegen Linux angedroht (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060329001 ). Für solche Fälle habe Red Hat zum Schutz der Anwender bereits vor zwei Jahren ein so genanntes "Open Source Assurance Program" aufgelegt. Bei Klagen könne das Unternehmen damit die betroffenen Codes binnen kürzester ersetzen, meint der Red-Hat-Sprecher im Gespräch mit pressetext. Darüber hinaus stehen vor allem für kleinere Unternehmen auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung. Bei allem Säbelrasseln gegen Open Source ist das Red-Hat-Schutzprogramm aber seit dem Bestehen noch nie zum Einsatz gekommen. (Ende)
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