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Mo, 13.02.2012
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pte20060328031 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Softwareunternehmen hat Warten auf Microsoft satt
eEye veröffentlicht Patch für Internet-Explorer-Lücke
eEye bietet Pflaster für IE-Loch an
eEye bietet Pflaster für IE-Loch an

Staines (pte031/28.03.2006/13:58) - Das Security-Softwareunternehmen eEye http://www.eeye.com hat gestern, Montag, einen Patch für das vieldiskutierte Sicherheitsloch im Internet Explorer (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060327018 ) veröffentlicht. Dem Unternehmen zufolge soll dieser nicht den angekündigten offiziellen Microsoft-Patch ersetzen sondern nur als "temporäre Lösung" dienen. Entstanden ist der Patch auf Anfrage von diversen Kunden im Rahmen der Unternehmens-eigenen Sicherheitslösung Blink. Mit der öffentlichen Zugänglichkeit will das Unternehmen nun aber offenbar auch Nicht-Kunden eine zeitliche begrenzte Übergangslösung bis zum offiziellen Microsoft-Patch bieten.

"Unternehmen sollten den Patch nur installieren, wenn sie nicht in der Lage sind, die Funktion Active Scripting zu deaktivieren", mahnt Steve Manzuik, Security Product Manager von eEye, zur Vorsicht. Laut Microsoft soll diese Maßnahme ausreichen, um bis zum Stopfen der Sicherheitslücke ungefährdet zu bleiben. Das Redmonder Unternehmen hat wiederholt darauf hingewiesen, dass das Sicherheitsrisiko im aktuellen Fall nicht besorgniserregend sei, will laut eigenen Angaben aber bald einen entsprechenden Patch zur Verfügung stellen. "Bis dahin empfehlen wir den Anwendern aufzupassen, welche Seiten und E-Mail-Links sie besuchen. Eine Gefährdung kann nämlich nur durch aktives Zutun, sprich entsprechendes Klicken auf Links oder Anhänge herbei geführt werden", so Gerhard Göschl, Sicherheitssprecher von Microsoft Österreich http://www.microsoft.at , gegenüber pressetext.

Einem Bericht des Branchenmagazines Cnet zufolge hat das Security Response Center von Microsoft auf die Eigeninitiative von eEye reagiert und von einer Installation des Alternativpatches abgeraten. "Wir haben das Tool nicht getestet und können es daher auch nicht empfehlen", meinte etwa Stephen Toulouse, Program Manager von Microsofts Security Response Center. "Unternehmen müssten selbst das Risiko abschätzen, das eine derartige Installation mit sich bringe", so Toulouse.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Martin Stepanek
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
pressetext.austria
   
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