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Do, 24.05.2012
pte20060316007 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Investment-Rallye um Chinas Hightech-Firmen
Skeptiker warnen vor spekulativer Blase
Shanghai (pte007/16.03.2006/09:30) - Ausländische Investoren stehen derzeit Schlange um im boomenden Hightech-Sektor Chinas zum Zug zu kommen. Nach den Berechnungen der Pekinger Marktforscher von Zero2ipo haben Venture-Capital-Firmen rund um den Globus allein im vergangenen Jahr mehr als vier Mrd. Dollar eingesammelt, die in China investiert werden sollen. Damit überstieg die Summe ausländischer Investitionen den Durchschnittswert der Vorjahre um mehr als das Fünffache, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Dabei hat sich das Interesse der Risikokapitalgeber verschoben. In den vergangenen Jahren standen vorrangig die Hersteller des Riesenreiches im Fokus der Investoren. Allein im letzten Jahrzehnt flossen laut WSJ rund eine halbe Bio. Dollar an Direktinvestitionen nach China und hier vor allem in den Ausbau von Produktionsstätten. Nun ist der Technologiesektor in den Mittepunkt des Interesses gerückt. So hat etwa Yahoo mit seinem milliardenschweren Einstieg bei der E-Commerce-Plattform Alibaba.com im vergangenen Jahr für die bis dato größte Investition eines ausländischen Unternehmens in der chinesischen Internetbranche gesorgt (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050808032 ). Auch Intel hat mit der Einrichtung des "Intel Capital China Technology Fund" sein Engagement in China verstärkt. Im Juni 2005 stellte der Chip-Riese etwa 200 Mio. Dollar Risikokapital für chinesische Startups bereit (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050614016 ). Derweil warnen besorgte Stimmen aber bereits vor einer Überhitzung bei den Hightech-Investments. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz fällt es selbst China-Pionieren wie dem Venture Capital Funds Gobi Partners schwer, noch Unternehmen mit Potenzial zu finden. Der massive Wettbewerb zeige zwar, dass die Firmenstrategie richtig gewesen sei, untergrabe aber gleichzeitig, die Möglichkeiten, zu profitieren, zitiert das WSJ Thomas G. Tsao, einen der Gobi-Gründer. Gobi hat sich als einer der ersten Funds vor vier Jahren auf die Suche nach geeigneten Hightech-Firmen in China begeben. Dass sich das Investment in chinesischen Unternehmen durchaus lohnen kann, zeigt etwa der Börsengang der Suchmaschine Baidu http://www.baidu.com . Das chinesische Internetunternehmen hat im August 2005 am Technologieindex Nasdaq das stärkste Debut seit 1999 hingelegt, schwärmt das WSJ, und damit den Investoren satte Erträge beschert. (Ende)
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