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Mo, 13.02.2012
pte20060315014 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
Home-Videos als Goldgrube für Medienunternehmen
Kabelsender VH1 prämiert die besten Clips - 500 Einsendungen täglich
New York (pte014/15.03.2006/10:45) - Kommerzielle Websites wie etwa Yahoo http://www.yahoo.com entdecken immer mehr das Potenzial von Online-Inhalten privater Internetuser. Anstatt auf professionell hergestelltes und teures Material zu setzen, werden Privatuser dazu animiert, ihre Home-Videos, Kurzfilme oder eigene Musikclips im Internet zu veröffentlichen. Eine Goldgrube, die sich die großen Medienunternehmen nicht entgehen lassen wollen. Die Fülle an Material ist groß, wie die Firma iFilm http://www.ifilm.com zeigt. iFilm veröffentlicht Filmtrailer, Video- und Musikclips, die ihr Internetuser zuschicken. Seit es eine Kooperation mit dem Kabelsender VH1 gibt, der in einem Wettbewerb die besten Clips kürt, landen täglich rund 500 Videos in der Redaktion von iFilm. Es lässt sich ein Trend erkennen, der das klassische Geschäftsmodell der Medienbranche auf den Kopf stellt, heißt es in der New York Times. Gewöhnlich zahlen Verbraucher für Medieninhalte in Form von Gebühren oder die Inhalte finanzieren sich über Werbung. Nun werden Amateure animiert, eigenes Material zu produzieren, mit der Aussicht damit belohnt zu werden. YouTube http://www.youtube.com, Current http://www.current.com oder eBaum's World http://www.ebaumsworld.com laden ihre User ein, Clips einzuschicken und winken mit Geld- und Sachpreisen. Eine Studie der Marktforscher von Pew Internet und American Life Project ergab, dass die Hälfte aller Jugendlichen US-Amerikaner bereits Inhalte für das Internet produziert hat. Ein anderer Marktforscher schätzt die Anzahl der Blogs allein im Januar 2006 auf 27 Millionen. Die großen Werber haben diesem Trend bislang jedoch kaum Beachtung geschenkt. "Es ist wie wenn man Werbung in eine Konversation zwischen zwei Menschen schieben würde. Und es gibt noch eine Menge Fragen zu beantworten bezüglich Werbern, die die von Privatnutzern geschaffenen Inhalte unterstützen", so Tom Freston, Vorstandsvorsitzender der Viacom http://www.viacom.com , über die Zurückhaltung der Werber. (Ende)
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