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Fr, 10.02.2012
pte20060228012 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
PCjacking - Aktionismus im Namen der Freien Software
Franzose kämpft für die Popularität von Linux
Paris (pte012/28.02.2006/10:00) - Der 25-jährige Franzose Manu Cornet, Ubuntu-Entwickler und starker Befürworter von freier Software, beschreitet neue Wege des Marketings. Mit PCjacking http://www.manucornet.net/pcjacking will er Computeranwender darauf hinweisen, dass es auch andere Betriebssysteme abseits von Windows gibt. Dazu geht er in Elektronikmärkte und startet Linux per CD auf dort ausgestellten Rechnern. Dann hofft der PCjacker, dass die Aktion von Verkäufern möglichst lange unbemerkt bleibt, shoppende Leute darauf aufmerksam werden und sich eine Weile mit der Windowsalternative beschäftigen. Das Linux-System wird dabei auf den Rechnern von der Live-CD gestartet. Dadurch ist keine Manipulation an der Harddisk nötig. Cornet weist auf seiner Seite extra darauf hin, dass PCjacking sicher für den entführten PC ist, keine Daten gelöscht werden und der Computer absolut unbeschadet bleibt. Der Hinweis ist vor allem als Argument zu verstehen, denn Cornet hofft auf Nachahmer. Idee und Hintergründe dieser Aktionen erklärt der Linux-Rebell im pressetext-Interview. pressetext: Was wollen Sie mit den Aktionen erreichen? pressetext: Glauben Sie, dass die Aktionen den erwarteten Effekt haben? pressetext: Ist PCjacking nicht eine eher unorthodoxe Methode? pressetext: Hatten Sie schon Probleme deswegen? (Ende)
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