VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-3°
Innsbruck: wolkig
-6°
Linz: wolkig
-8°
Wien: heiter
-8°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
So, 12.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20060202001 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Web spielt nur kleine Rolle bei ID-Klau
USA: 57 Mrd. Dollar Schaden durch Datendiebstahl und Phishing
Identitätsdiebstahl via Web führt zu  Imageschäden
Identitätsdiebstahl via Web führt zu Imageschäden

San Francisco (pte001/02.02.2006/06:10) - Das Internet spielt in puncto Identitätsdiebstahl offenbar eine weit geringere Rolle als befürchtet. In den USA etwa ist im vergangenen Jahr nur einer von zehn derartigen Betrugsfällen über das Internet abgewickelt worden. Phishing-Attacken, die zurzeit in aller Munde sind, zeichneten gar nur für drei Prozent der ID-Diebstähle verantwortlich, wie eine aktuelle Studie der kalifornischen Marktbeobachter von Better Business Bureau und Javelin Strategy & Research http://www.bbbonline.org ergeben hat. Fast ein Drittel der Betrugsfälle waren dagegen - ganz klassisch - auf verlorene Geldbörsen, Scheckbücher oder Kreditkarten zurückzuführen.

Angesichts der aktuellen Fälle von Passwortfischern, die über fingierte Mails im Namen bekannter Bankinstitute an sensible Daten zu kommen versuchen, kann aber von Entwarnung keine Rede sein. In Österreich etwa ist nach Angaben des Bundeskriminalamts http://www.bmi.gv.at seit Oktober 2005 ein vermehrtes Auftreten von Phishing-Attacken zu verzeichnen. Insgesamt werden derzeit rund 60 Fälle bearbeitet. Der Gesamtschaden beläuft sich den Polizeiangaben zufolge bisher auf 200.000 Euro.

Die auch durch das verstärkte Medieninteresse geschürte Angst vor Identitätsdiebstahl ist aber größer als die Zahl der tatsächlichen Betrugsfälle. Einer erst kürzlich veröffentlichten Studie des IT-Service-Dienstleisters Unisys http://www.unisys.com zufolge sorgt sich rund die Hälfte der Europäer vor einem Missbrauch von Bankkonten oder Kreditkarten. Im Gegensatz dazu gaben nur elf Prozent der Briten, acht Prozent der Franzosen und drei Prozent der Deutschen an, bereits von einem Identitätsdiebstahl betroffen gewesen zu sein.

"Sieht man einmal von den tatsächlichen Schadensfällen ab, ist der Internet-basierte Identitätsdiebstahl ein riesiger Imageschaden für Banken oder Online-Unternehmen", erklärte Gerhard Kormann, verantwortlich für den Bereich Security bei Unisys Österreich, im Gespräch mit pressetext. Hinter den geringen Schadenssummen durch Phishing stecke auch die Sorgfalt der Banken. Das Vertrauen der Verbraucher ist für die Banken ein hohes Gut. So habe eine Bank, die eine höhere Sicherheit etwa vor Passwortfischern bieten kann, einen gewissen Wettbewerbsvorteil, sagte Kormann.

In den USA ist die Gesamtzahl der Opfer von ID-Diebstählen in den vergangenen zwölf Monaten zwar von 10,1 Millionen auf 8,9 Millionen zurückgegangen. Gleichzeitig stieg aber die durchschnittliche Summe pro Fall von 5.249 auf 6.383 Dollar an. US-Verbraucher haben damit 2005 durch Identitätsdiebstähle nahezu 57 Mrd. Dollar verloren. Die US-Daten sind laut Kormann aber schwer mit den europäischen vergleichbar, weil in den USA der Papierscheck sehr viel dominanter ist.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising