VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-3°
Innsbruck: wolkig
-6°
Linz: wolkig
-8°
Wien: heiter
-8°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
Mo, 13.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20060125002 Auto/Verkehr, Unternehmen/Finanzen
Chinas Automobilmarkt: Konkurrenz und Chance
Studie: Westliche Hersteller sollen Entwicklungsvorsprung halten
Chinas Autohersteller: Zehn bis 20 Jahre Entwicklungsrückstand
Chinas Autohersteller: Zehn bis 20 Jahre Entwicklungsrückstand

Stuttgart (pte002/25.01.2006/06:20) - Eine Mischung aus Wachstumshoffnung und Konkurrenzangst erfasst die deutschen Autohersteller derzeit beim Blick in Richtung China. Das Reich der Mitte bietet einerseits enorme Wachstumschancen, andererseits wollen die chinesischen Hersteller in den kommenden Jahren stärker expandieren. Bereits 2007 könnte China Deutschland als drittgrößten Automobilproduzenten ablösen. Noch sehen die chinesischen Autohersteller bei sich selbst aber einen Entwicklungsrückstand von zehn bis 20 Jahren, wie eine gemeinsame Studie des IBM Institute for Business Value (IIBV) http://www.ibm.com/iibv und der University of Michigan ergeben hat.

"Westliche Automobilhersteller sollten alles daran setzen, den aktuellen Entwicklungsvorsprung zu halten", rät Stefan Gumbrich, Chefberater des IIBV. Deshalb sollten etwa deutsche Hersteller die Entwicklung des Partner- und Zulieferernetzwerks und die technische Infrastruktur ausbauen, die diesen Vorsprung absichere, so Gumbrich. Weniger akut schätzen die deutschen Hersteller selbst die Bedrohung durch die chinesischen Wettbewerber ein. "Die Konkurrenz durch China ist derzeit noch nicht absehbar", so ein Sprecher des Verbands der Automobilindustrie (VDA) http://www.vda.de im Gespräch mit pressetext. Die Hersteller aus dem Reich der Mitte seien noch nicht so weit, mit einer größeren Exportzahl auf den deutschen Markt zu gehen. "Dennoch nehmen wir aber den chinesischen Markt sehr ernst", betonte der Sprecher.

Bisher haben sich bei den chinesischen Herstellern die Erwartungen in bestehende Joint Ventures bezüglich eines Technologietransfers laut der Studie nur zum Teil erfüllt. In Zukunft wollen die Chinesen darum verstärkt auf Entwicklungskooperationen, den Zukauf von Ingenieurs-Know-how und Übernahmen setzen. Steigende Exporte sind fest eingeplant. Die chinesischen Hersteller hätten aber erkannt, dass Qualität und Reputation noch verbessert werden müssen, heißt es in der Studie.

Deutsche Hersteller wie VW sind in dem Riesenreich schon seit Jahren präsent. Den westlichen Automobilhersteller bietet sich auf dem rasant wachsenden chinesischen Markt ein erhebliches Wachstumspotenzial. Zumal sich das Interesse auch bei den Privatkunden zunehmend in Richtung Premium-Bereich verschiebe, so der VDA-Sprecher gegenüber pressetext. Hersteller und Zulieferer könnten der Studie zufolge außerdem mit sparsamen und kostengünstigen Modellen Erfolg haben. Die Studie schätzt China etwa als einen interessanten Testmarkt für alternative Energiequellen wie den Wasserstoff-Antrieb.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising