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Do, 24.05.2012
pte20051123041 Auto/Verkehr, Sport/Events
EM 2008: Die U-Bahn steckt im Stau
Wichtige Verlängerung ist in Frage gestellt
Wien (pte041/23.11.2005/13:55) - Der wichtige Ausbau der Wiener U-Bahn http://www.wienerlinien.at im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2008 http://euro2008.t-online.at/ in Österreich und der Schweiz ist derzeit mehr als fraglich. Die Besitzer zweier Gebäude entlang der künftigen U-Bahnlinie 2 haben Einspruch eingelegt, worauf ein Enteignungsverfahren eingeleitet wurde. Dieses ist nun rechtskräftig, doch die Ablösesumme dafür steht noch nicht fest. Das Problem, das sich laut Wiener Linien nun stellt ist, dass die Wartezeit auf das endgültige Urteil den Bau und damit die rechtzeitige Fertigstellung vor der Euro 2008 gefährden könnte. Josef Ehrengruber, Pressesprecher der Wiener Linien, ist jedoch davon überzeugt, dass alles planmäßig über die Bühne gehen wird. "Es ist derzeit sehr, sehr realistisch, dass wir die U2 Verlängerung so wie geplant fertig stellen können. Wenn die Entscheidung über die Abfindung innerhalb der nächsten drei Monate gefällt wird, können wir ohne besondere Mühe den Bau fertig stellen. Wenn es länger dauert, muss man sich überlegen, mit welchen Anstrengungen die verlorene Zeit wieder aufgeholt werden kann", so Ehrengruber weiter. Das Budget der U2-Verlängerung vom Schottenring bis zur Aspernstraße beträgt übrigens 1,3 Mrd. Euro. Trotzdem gibt es bereits angedachte Alternativen. So wird überlegt, nur das Teilstück zwischen Stadion und Praterstern in Betrieb zu nehmen, was jedoch ein Umsteigen erfordern würde. Ehrengruber: "Das ist das Worst-Case-Szenario, welches unabhängig von diesem Fall in der Schublade liegt." Beim Österreichischen Fußballbund gibt man sich gelassen. "Wir gehen davon aus, dass alle Bauvorhaben rechtzeitig fertig gestellt werden. Wir sind in dieser Causa nicht beunruhigt", so ÖFB-Pressesprecher Ronald Gollatz im Gespräch mit pressetext. (Ende)
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