VORSCHAU

PRESSETERMINE
SIX Swiss Exchange
09.02.2012 00:00
Messezentrum Salzburg, Halle 10, Messestand SIR (0834)
09.02.2012 00:00
Landeskonservatorat für Oberösterreich
09.02.2012 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
06.02.2012 17:40 Open Market TV AG
03.02.2012 14:15 Schlumberger AG
03.02.2012 14:05 S&T System Integration & Technology Distribution AG


WETTER
Graz: heiter
-3°
Innsbruck: wolkig
-1°
Linz: Schneeschauer
-4°
Wien: wolkig
-6°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
Do, 09.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20051031015 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Phishing-Attacke verunsichert BAWAG-Kunden
Digitale Signatur als Ausweg aus der Gefahrenquelle
Phishing-Attacken stark im Steigen begriffen
Phishing-Attacken stark im Steigen begriffen

Wien (pte015/31.10.2005/12:15) - Die BAWAG P.S.K.-Bank http://www.bawag.at hat neben dem Refco-Skandal nun auch noch mit einer ersten großen Phishing-Attacke zu kämpfen. So wurden in den vergangenen Tagen zehntausende betrügerische E-Mails versandt, die Kunden der Bank zur Eingabe ihrer Kontozugangsdaten inkl. PIN-Code auffordern. Die Internet-User werden über das E-Mail zur Seite www.bowag.com gelotst, die abgesehen vom fingierten Online-Formular zum Sammeln der Kundendaten, der Originalseite der Bank zum Verwechseln ähnlich sieht.

Auf der echten Startseite der BAWAG warnt man freilich vor der Phishing-Attacke und fordert die Kunden auf, auf keinen Fall persönliche E-Banking-Zugangsdaten bekannt zu geben. Robert Krickl, Bereichsleiter E-Business der BAWAG, weist gegenüber pressetext darauf hin, dass die Bank sofort nach dem Bekanntwerden der Attacke am Freitag Nachmittag alle über E-Banking geführten Transaktionen gestoppt habe. "Die am Wochenende durchgeführte Überprüfung sämtlicher eingegangener Transaktionsanweisungen hat allerdings keinerlei verdächtigen Zahlungsverkehr erkennen lassen", so der Sicherheitsexperte. Er könne daher ausschließen, dass durch die Attacke finanzielle Schäden für die Kunden entstanden seien.

Rund 30 Prozent der Kunden nutzen derzeit das E-Banking-Angebot der Bank. "Seit einem Jahr weisen wir verstärkt auf die potenziellen Gefahren solcher Phishing-Attacken hin", wundert sich Krickl, dass im aktuellen Fall tatsächlich Kunden auf die dubiose E-Mail-Aufforderung hereingefallen sind. Viele Leute würden online einfach nicht genau lesen und bedenkenlos Links anklicken oder sensible Daten weitergeben, so Krickl weiter. Hier gälte es weitere Aufklärungsarbeit zu leisten und Kunden zu mehr Aufmerksamkeit zu erziehen.

Den einzigen Ausweg, um diesen Sicherheitsgefahren beizukommen, sieht Krickl im flächendeckenden Einsatz von Bankkarten mit usereigenen digitalen Signaturen. Entsprechende Kooperationen mit der Wirtschaftskammer und anderen Banken seien hier schon am Laufen. Mit dem kostenlosen Angebot einer Maestro-Karte mit digitaler Signatur sowie dem dazu gehörigen Chipkartenlesegerät will die BAWAG möglichst viele Kunden für die sichere Abwicklung elektronischer Bankgeschäfte gewinnen. Die sieben Prozent, die bereits jetzt von der digitalen Signatur Gebrauch machen, seien ein ausgesprochen viel versprechender Start, so Krickl gegenüber pressetext.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Martin Stepanek
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising