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pts20050920014 Medizin/Wellness, Medien/Kommunikation
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Pharmig: Medikamentenpreise in Österreich 14 Prozent unter EU-Schnitt
Huber fordert Freigabe der Preise

Wien (pts014/20.09.2005/09:33) - Als blanken Unsinn beschreibt Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber die von SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter kolportierte Summe von 240 Millionen Euro an Naturalrabatten pro Jahr. Huber dazu weiter: "Das entspricht in etwa dem Gesamtumsatz aller österreichischen Ärzte mit Hausapotheken. Zu unterstellen, dass die Pharmaindustrie solche Summen zu verschenken hätte ist absurd. Aus dieser unhaltbaren Darstellung dann noch abzuleiten, dass die Medikamentenpreise in Österreich zu hoch wären ist unglaublich. Wir liegen beim Industriepreis in Österreich bereits 14 Prozent unter dem EU-Schnitt. Wohin bitte sollen die Preise sinken?"

Huber verweist auf Gebietskrankenkassen und Ärztekammer, zwischen denen als Vertragspartner der Umgang mit Naturalrabatten zu regeln wäre und fügt hinzu: "Ich halte es wirtschaftspolitisch für bedenklich, normale Marktinstrumente wie Rabatte per Gesetz zu verbieten." Die Debatte um Naturalrabatte geht nach Meinung Hubers aber am Kern des Problems vorbei: "Die Lösung ist, die Medikamentenpreise nach Ablauf des Patentschutzes freizugeben. In Österreich wurde die Preisregulierung bei Medikamenten sowieso schon auf die Spitze getrieben."

(Ende)

Aussender: Pharmig
Ansprechpartner: Thomas Braunstorfer
Tel.: +43 (1) 40 60 290 DW 21
E-Mail:
Pharmig
   
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