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pte20050916015 Computer/Telekommunikation, Forschung/Technologie
IT-Manager: sie zittern vor dem Feuer- und Virenteufel
Brände sind größte Bedrohung für Datenmaterial
Wien (pte015/16.09.2005/10:48) - Fast 60 Prozent der internationalen IT-Manager halten Feuer für die größte Bedrohung für ihre Datenbestände. Mehr als jede zweite IT-Führungskraft hält Viren für die größte Gefahr, an dritter Stelle rangiert menschliches Versagen. Der Storage Index von Hitachi Data Systems http://www.hds.com/ , eine halbjährliche erscheinende Studie, hat die Ansichten und Einstellungen von Datenmanagern zu Speicherthemen ermittelt. Kriminelle Attacken halten die 821 Befragten aus 21 Ländern für weniger bedrohlich, ebenso Stillstandszeiten, Überschwemmungen und Terrorismus. "Die Unternehmen werden durch ihre großen Datenmengen mit immer höheren Belastungen konfrontiert. Für die Daten und damit auch für die Unternehmen ergeben sich vielfältige Bedrohungsszenarien", erklärt Michael Väth, Senior Vice President und General Manager EMEA von Hitachi Data Systems. Von den befragten IT-Managern geben 82 Prozent an, dass die eine Disaster-Recovery-Strategie implementiert haben. Von diesen 82 Prozent haben 65 Prozent der Unternehmen einen zweiten Standort zur Datenreplikation, um wichtige Daten nach einem Totalausfall wiederherzustellen. "In Österreich ist die Spiegelung der Daten zwar noch nicht gesetzlich verpflichtend, viele Banken und Versicherungen verlangen das aber als Sicherheit", so Josef Dumhardt, Sales- und Marketingdirektor von Hitachi im Gespräch mit pressetext. Obwohl die Mehrheit der Führungskräfte Feuer für die größte Gefahr hält, sichern 35 Prozent ihre Daten nicht an einem externen Standort. "Bei großen Unternehmen wie Banken oder der Telekom ist die Datenspiegelung an einen externen Standort aber state of the art. Es handelt sich dabei nicht nur um die IT-Branche sondern zieht sich durch alle Sparten. Auch KMU legen zunehmend Wert auf Datensicherung", sagt Dumhardt. Eine Ursache dafür sind auch die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre. Andere Gefahren wie die durch menschliches Versagen hält Dumhardt für weniger relevant. "Dass ein einziger Mitarbeiter Datenmaterial durch einen Fehler vernichtet ist nahezu unmöglich. Es kann aber sein, dass die Unternehmer befürchten, von Mitarbeitern, die Zugriff auf das System haben, sabotiert zu werden. Bis jetzt ist das allerdings noch nicht vorgefallen", so der Salesdirektor gegenüber pressetext. Auch die Virengefahr oder die Bedrohung durch Hacker sei zu vernachlässigen. "Ein Zugriff von außen ist undenkbar. User System hängt hinter dem Server und dem Betriebssystem", erklärt Dumhardt. 78 Prozent der europäischen IT-Unternehmen sind der Meinung, dass ihre Datenbestände in den kommenden zwei Jahren weiter wachsen werden, Den größten Beitrag dazu sollen E-Mails liefern. "Angesichts der immer strenger werdenden Gesetze zur Datensicherung und der ständig zunehmenden Abhängigkeit der Unternehmen von digitaler Information, hat die Sicherung und die Verfügbarkeit von Information vorrangige Bedeutung", meint Väth. (Ende)
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