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Mo, 13.02.2012
pte20050824009 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen
Swatch mit mehr Gewinn, aber weniger verkauften Uhren
Luxusuhrenabsatz bescherte der Gruppe ein gutes Wachstum
Biel (pte009/24.08.2005/10:30) - Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch http://www.swatchgroup.com steigerte seinen Reingewinn im ersten Halbjahr um gut einen Fünftel auf 267 Millionen Franken (172,3 Millionen Euro). Der Umsatz nahm hingegen bescheiden um 6,1 Prozent auf 2,075 Milliarden Franken (1338,7 Milliarden Euro) zu. In Lokalwährung erzielte Swatch ein Wachstum von 7,5 Prozent. Gute Geschäfte machte Swatch in den vergangenen sechs Monaten vor allem mit den teuren Uhren. Bei den übrigen Uhrenmarken der Gruppe war aber keine vergleichbare Dynamik zu erzielen. Gesamthaft erzielten die Fertiguhren ein Umsatzplus von 7,2 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken (1 Milliarde Euro) . Der Betriebsgewinn der Sparte erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 241 Millionen Franken (155,5 Millionen Euro). Vor allem in den asiatischen Ländern und dem mittleren Osten konnte die Swatch Group den stärksten Umsatzwachstum in der ersten Jahreshälfte verzeichnen. In Europa ist nur in einzelnen Regionen ein Umsatzanstieg ausgewiesen worden. Trotzdem spürt die Swatch Group eine anziehende Konsumnachfrage in den europäischen Staaten, welche sich laut Swatch in höheren Umsätzen in der zweiten Jahreshälfte positiv auswirken sollte. Dagegen sank die Menge der verkauften Uhren, Uhrwerke und Schrittmachmotoren um 2,6 Prozent auf 59,4 Millionen Stück. Keine Angabe machte Swatch zur Zukunft der lahmenden Tiefpreismarke, die dem Konzern seinen Namen gegeben hat. Für das zweite Halbjahr zeigt sich Swatch sehr zuversichtlich. So soll die anhaltend gute Grundstimmung zu einem guten Jahresergebnis führen. Die Börse reagierte verhalten auf die Halbjahreszahlen. Bis zehn Uhr morgens büsste die Inhaberaktie ein Minus von 80 Rappen auf 184,50 Franken (119 Euro) ein. (Ende)
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