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pte20050820002 Computer/Telekommunikation, Kultur/Lifestyle
Apples iTunes schlagen Sony im Heimspiel
Marktanteil von iPod in Japan bei 36 Prozent
Apple
Apple

Tokio (pte002/20.08.2005/08:05) - Seit ihrem Start hat die Download-Plattform von Apple, iTunes http://www.apple.com/de/itunes/, das Pendant von Sony, Mora http://www.mora.jp/, rasant überholt. Mora hat mit 450.000 Songs in einem Monat nicht halb so viele Stücke verkauft wie Apple in den ersten vier Tagen nach dem Start. Bevor iTunes Anfang dieses Monats in Japan gelauncht wurden, hat Apple in 19 Ländern schon über 500 Mio. Tracks verkauft. Das Download-Portal bedingt unter anderem den enormen Absatz der iPods in den USA und Japan. Seit die MP3-Player 2001 auf den Markt gekommen sind, wurden weltweit knapp unter 22 Mio. Geräte verkauft. Bis 2009 will Apple 104 Mio. iPods pro Jahr verkaufen. In Japan, dem zweitgrößten Musikmarkt der Welt, hält Apple einen Marktanteil von 36 Prozent an MP3-Playern im Vergleich zu 22 Prozent von Sony. Pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050804017 .

International verfügen die iTunes über ein Repertoire von einer Mio. Songs, Mora bietet nur 200.000 Titel zum Download an. Apple kooperiert zwar mit den weltweit größten Major-Labels, aber Mora hofft, sich mit dem breiteren Angebot an heimischer Musik profilieren zu können. 42 japanische Plattenfirmen unterstützen die Sony-Plattform. Auch im Bereich der Hardware wurde Sony von Apple überholt. Bei den Flash-basierten MP3-Playern dominiert allerdings Sony, diese waren am japanischen Markt schon etabliert, bevor der iPod Shuffle gelauncht wurde. Laut der japanischen Plattenindustrie haben Downloads auf Mobiltelefone die Downloads per Internet leicht überholt. Insgesamt wurden 108,9 Mio. Songs und Klingeltöne auf Handys geladen im Vergleich zu 2,2 Mio. Downloads per Internet-Plattformen.

In Österreich wurden laut dem Verband der österreichischen Musikwirtschaft, IFPI http://www.ifpi.at/, im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 600,000 Titel legal herunter geladen. Zum Marktanteil der iTunes in Österreich wollte Apple keine Daten bekannt geben. Es entspreche der Unternehmensphilosophie, keine lokalen Zahlen zu publizieren, so eine Apple-Sprecherin gegenüber pressetext. iTunes sind in Österreich erst seit Oktober des vergangenen Jahres zugänglich, sie sind damit erst auf den Markt gekommen, als die Plattformen aonMusicdownload, Chello musiczone und myCokeMusic schon seit Monaten bereitstanden. Nur wenige Tage nach iTunes, im November 2004, hat Microsoft das Download-Service MSN Music gelauncht. Laut IFPI stehen in Österreich insgesamt 700.000 Songs zum Download bereit, 500.000 User haben sich bereits registriert.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Christine Imlinger
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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