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Mi, 23.05.2012
pte20050804005 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Time Warner schreibt rote Zahlen
Erste Verluste seit 2002
New York (pte005/04.08.2005/07:40) - Der Medienriese Time Warner http://www.timewarner.com verzeichnet zum ersten Mal seit dem Jahr 2002 deutliche Verluste. Aufgrund von Abfindungszahlungen in Höhe von 1,95 Mrd. Euro nach einem Gerichtsverfahren, sowie dem Ausbleiben eines großen Kinohits rutscht der Konzern in die roten Zahlen. Time Warner schreibt einen Quartalsverlust von rund 260 Mio. Euro. Das Vergleichsquartal des vergangenen Jahres konnte Time Warner mit einem Profit in Höhe von 632 Mio. Euro abschließen, berichtet der Guardian. Der Konzern wurde von Aktionären verklagt, weil er zwischen 1999 und 2002 übertriebene Werbeeinnahmen in Höhe von 2,46 Mrd. Euro für die Tochterfirma America Online (AOL) http://www.aol.com angegeben hatte. Das Vergleichsquartal des vergangenen Jahres konnte Time Warner mit einem Profit in Höhe von 632 Mio. Euro abschließen. Die 1,95 Mrd. Euro Abfindung ist die zweithöchste, die in den USA jemals von einer Aktiengesellschaft bezahlt wurde. Insgesamt musste Time Warner mehr als 2,83 Mrd. Euro für die Bereinigung der Bilanzangen von America Online investieren. Millionen von Aktionären müssen die Abfindungszahlungen mittragen, die auch rund 81 Mio. Euro für das Unternehmen Ernst & Young http://www.ey.com , Time Warners Prüfer, inkludieren. Der Zuwachs an Digitaltelefon-Kunden und Internet-Aktionären der Time Warner Cable Unit http://www.timewarnercable.com konnte weitere Einbußen verhindern. (Ende)
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