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Mi, 23.05.2012
pte20050726014 Unternehmen/Finanzen, Medien/Kommunikation
Schulbücher bringen Pearson Gewinne
Zaghafter Werbeaufschwung bei der Financial Times
London (pte014/26.07.2005/09:54) - Das britische Verlagshaus Pearson http://www.pearson.com , Mutter der Financial Times, hat im ersten Halbjahr 2005 einen Nettogewinn von 346 Mio. Pfund (500,75 Mio. Euro) verzeichnet. Noch vor einem Jahr lag das Ergebnis mit neun Mio. Pfund im Minus. Der Halbjahresumsatz wuchs um zehn Prozent auf 1,61 Mrd. Pfund (2,33 Mrd. Euro). Die positive Entwicklung verdankt Pearson vor allem der Schulbuchsparte, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) heute, Dienstag. Aber auch bei der Financial Times zeichnet sich eine Erholung ab. Pearson-CEO Marjorie Scardino bezeichnete das Halbjahresergebnis als "Zeichen, dass die Strategie sich auszahlt". Das in London ansässige Verlagshaus sei nun überzeugt davon, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Die Schulbuchsparte soll 2005 den Umsatz um mindestens zehn Prozent steigern, die Financial Times nach verlustreichen Jahren wieder die Gewinnzone erreichen. Auch der Verkauf des spanischen Zeitungsverlegers Recoletos Group um 300 Mio. Pfund (434,15 Mio. Euro) hat sich positiv auf die Halbjahresbilanz ausgewirkt. Bei der Financial Times verbuchte Pearson ein Umsatzwachstum von fünf Prozent auf 307 Mio. Pfund (444 Mio. Euro). Die Werbeeinnahmen seien insgesamt um fünf Prozent gewachsen, bei der Online-Ausgabe FT.com sogar um mehr als 20 Prozent. Wenn die Werbeeinnahmen auch im zweiten Halbjahr auf diesem Niveau weiter wachsen, werde die renommierte Wirtschaftszeitung nach Jahren im Minus 2005 wieder ausgeglichen bilanzieren, teilte Pearson mit. In der Schulbuchsparte konnte der Umsatz von 444 Mio. auf 518 Mio. Pfund (749,6 Mio. Euro/ plus 19 Prozent) gesteigert werden. Das Geschäft mit Schulbüchern kommt traditionellerweise erst in der zweiten Jahreshälfte in Schwung, wenn das Schuljahr beginnt. Der Buchverlag Penguin zeigte mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent auf 353 Mio. Pfund (510,65 Mio. Euro) ebenfalls Zeichen der Erholung. (Ende)
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