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Mi, 23.05.2012
pte20050721044 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen
Nokia erobert mit Billighandys Marktanteile zurück
Zweistelliges Umsatzplus - Preiskampf drückt auf Ergebnis
Helsinki (pte044/21.07.2005/15:53) - Der finnische Handyriese Nokia http://www.nokia.com hat im abgelaufenen zweiten Quartal deutlich mehr Handys verkauft als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt gingen in den vergangenen drei Monaten weltweit rund 60,8 Mio. Nokia-Handys über die Ladentische. Damit konnte der Branchenprimus seinen Marktanteil nach eigenen Angaben auf 33 Prozent ausbauen. Im abgelaufenen Quartal steigerte Nokia darüber hinaus seinen Umsatz um 25 Prozent auf 8,1 Mrd. Euro. Der Nettogewinn kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 799 Mio. Euro, teilte der Konzern heute, Donnerstag, mit. Der Aufschwung bei den Handyverkäufen war laut Nokia-Chef Jorma Ollila allerdings vorrangig von den aufstrebenden Wachstumsmärkten wie China getrieben, wo Billighandys die Verkaufscharts dominieren und der Preiskampf sich intensiviert. Allein im Reich der Mitte kletterten die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 76 Prozent. Diese Entwicklung werde sich im laufenden Jahr weiter fortsetzen, so Ollila. Der Trend zu billigeren Geräten hat laut dem Nokia-Chef im abgelaufenen Quartal auf die Profitabilität des Konzerns gedrückt. So verzeichnete Nokias Handysparte zwar ein Umsatzplus von 20 Prozent. Dagegen ging der operative Gewinn leicht um zwei Prozent auf 789 Mio. Euro zurück. Aufgrund des branchenweiten Handybooms, der leicht über den eigenen Erwartungen ausfiel, hob Nokia seine Prognosen für das laufende Jahr an und rechnet nun für den Gesamtmarkt mit insgesamt 760 Mio. verkauften Handys. Für das dritte Quartal stellt der Handyriese zudem einen Umsatz zwischen 7,9 und 8,2 Mrd. Euro in Aussicht. Der Gewinn pro Aktie soll sich auf 0,14 bis 0,17 Euro belaufen. (Ende)
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